{"id":15425,"date":"2024-09-15T14:05:17","date_gmt":"2024-09-15T08:05:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=15425"},"modified":"2024-09-15T15:52:47","modified_gmt":"2024-09-15T09:52:47","slug":"15-09-2024-migration-terror-kunst","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=15425","title":{"rendered":"15.09.2024 \u2013 Migration, Terror, Kunst"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153018_resized.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153018_resized-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15426\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153018_resized-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153018_resized-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153018_resized-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153018_resized-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153018_resized-2048x1536.jpg 2048w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153018_resized-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Art Week Berlin, 11. \u2013 15.09.2024.<\/p>\n\n\n\n<p>Berlin ist eine der globalen Kulturmetropolen und die seit <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/events\/2773012-2229501-berlin-art-week.html\">2012 j\u00e4hrliche Berlin Art <\/a>Week &nbsp; ist das Kunstevent in Berlin schlechthin. Hier lassen sich weltweite Trends, Styles, mediale Entwicklungen und gesellschaftliche Perspektiven geballt und entspannt in Galerien, Museen, Ateliers, auf den Stra\u00dfen konsumieren. Neue Orte etablieren sich als Kreativ-Zentren, wie oben die Wilhelm Hallen, ein riesiges ehemaliges Industrieareal im Norden der Stadt. Wir r\u00e4tselten: War das schon Osten oder noch Westen? Das l\u00e4sst sich immer schwieriger dechiffrieren, irgendwann sind die Zeitzeugen, die das aus Erfahrung noch wissen, ausgestorben und da es praktisch keine authentischen Mauer\u00fcberreste mehr gibt au\u00dfer dieser Kitschmeile East Side Gallery und dem Zentrum f\u00fcr angewandtes Betroffenheitsgejammer und Ostzonenschm\u00e4hung an der Bernauer Stra\u00dfe, wei\u00df dann kein Schwein mehr, wo war Ost und wo war West. Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kunst in den Wilhelm Hallen war \u00fcberw\u00e4ltigend, beim Reinkommen in die erste Halle entfleuchte uns ein synchrones \u201eWhow\u201c. Optisch opulent, handwerklich brillant, effektvoll pr\u00e4sentiert. Was zu kurz kam: Bez\u00fcge zur Welt, zu den Krisen da drau\u00dfen, Kritisches. Kriege, Migration, Armut, Seuchen, Wohnungsnot, etc. pp\u2026 Wenig ist da haften geblieben, stattdessen viel Bling Bling, Dekoratives, was sich die Sch\u00f6nen und Reichen halt gerne ins Wohnzimmer h\u00e4ngen, ohne mit zu viel Substanz bel\u00e4stigt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich habe ich nur einen Bruchteil gesehen, aber da die Wilhelm Hallen der zentrale Ort des Geschehens sind, d\u00fcrfte sich da eine Tendenz anbahnen: die Kunst apolitisch wie lange nicht, aber auf hohem Niveau. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hatte auch was Positives, so wurde ich nicht mit zu viel Dekolonisationsmist behelligt. Aber sch\u00f6n war\u2019s schon und es stellt sich ja auch die Frage, wie tagesaktuell kann, sollte Kunst sein. Wie setzt man z. B. die Tatsache ins Bild, dass sich Europa seit Jahren in einem Migrations-Dilemma befindet, rein funktional, jenseits von moralischen Bedenken:<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits ist Migration <em>innerhalb<\/em> der EU ist nicht zu kontrollieren, regulieren. Oder glaubt jemand im Ernst, dass L\u00e4nder wie Italien oder Griechenland im Zeitalter eines rigorosen Nationalismus auch nur einen Au\u00dfer-EU Fl\u00fcchtling von Deutschland zur\u00fccknehmen w\u00fcrden, nur weil der zuerst bei ihnen \u00fcber die EU-Grenze kam und weil das EU-Recht entspr\u00e4che? Andererseits ist Migration von <em>au\u00dferhalb<\/em> der EU noch viel weniger zu kontrollieren oder zu regulieren. Die EU hat eine Au\u00dfergrenze von \u00fcber 50.000 km, 80 % Seegrenze, 20 % Landgrenze. Die Mauer in Deutschland war gerade 1.300 km lang und selbst die war nicht dicht. Migration wird also stattfinden, so oder so. Und selbst wenn sie auf Null w\u00e4re, bleibt das Dilemma, wie umgehen mit islamistischem Terror und Gewalt innerhalb der EU? Mit denen also, die in der dritten Generation hier leben, die jeweiligen EU-Staatsangeh\u00f6rigkeiten besitzen und ganz offensichtlich immer mehr desintegriert sind und werden? Gewalt und Terror sind hier und gehen auch nicht weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Da braucht man \u00fcbrigens nicht bis nach Islamistan zu gehen, ein Blick auf deutsche Autobahnen, in Familien, Krankenh\u00e4user und Arztpraxen, wo das Personal immer h\u00e4ufiger von Irren verpr\u00fcgelt wird etc. pp. , reicht. Vom Krieg in den K\u00f6pfen gar nicht zu reden, keine Krankheitsbilder \u201eexplodieren\u201c derart wie psychische Erkrankungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Dilemma \u00fcbrigens ist folgende Tatsache: Selbst wenn die Migration gleich Null w\u00fcrde, von einem Tag auf den anderen, geht es danach keinem einzigen doitschen Volksgenossen, der da drau\u00dfen gr\u00f6lt \u201eAusl\u00e4nder raus\u201c, auch nur einen Yota besser. Keine einzige Sozialwohnung wird mehr gebaut und kein Mindestlohn erh\u00f6ht. Im Gegenteil: Im n\u00e4chsten Akt w\u00fcrde der n\u00e4chste S\u00fcndenbock ins Visier genommen: eingeborene Arbeitslose, \u201eSozialschmarotzer\u201c z. B.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir aber laben uns einstweilen an der Kunst. Sehr sch\u00f6n gefiel mir die Buchs\u00e4ule von Wihelm Klotzek, mit fiktiven Buchtiteln. Bei genauem Hinsehen erkennt man: Das sind nur Cover, auf Holz gedruckt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153220_resized.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153220_resized-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15427\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153220_resized-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153220_resized-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153220_resized-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153220_resized-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153220_resized-624x832.jpg 624w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153220_resized.jpg 1734w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153237-scaled.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153237-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15428\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153237-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153237-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153237-1152x1536.jpg 1152w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153237-1536x2048.jpg 1536w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153237-624x832.jpg 624w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_153237-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eDeutschlandbilder &#8211; Ein Mann isst seine Suppe\u201c, Band 76 des \u201eInstitut f\u00fcr Beziehungen\u201c. Wer h\u00e4tte da nicht gerne die vorherigen 75 B\u00e4nde, respektive alle Tassen, in seinem Schrank \u2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Art Week Berlin, 11. \u2013 15.09.2024. Berlin ist eine der globalen Kulturmetropolen und die seit 2012 j\u00e4hrliche Berlin Art Week &nbsp; ist das Kunstevent in Berlin schlechthin. Hier lassen sich weltweite Trends, Styles, mediale Entwicklungen und gesellschaftliche Perspektiven geballt und entspannt in Galerien, Museen, Ateliers, auf den Stra\u00dfen konsumieren. 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