{"id":15665,"date":"2024-11-19T15:38:18","date_gmt":"2024-11-19T09:38:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=15665"},"modified":"2024-11-19T15:42:05","modified_gmt":"2024-11-19T09:42:05","slug":"19-11-2024-die-unprofessionalitaet-der-spd-spitze-in-der-kandidatenfrage-als-nebenwiderspruch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=15665","title":{"rendered":"19.11.2024 \u2013 Die Unprofessionalit\u00e4t der SPD-Spitze in der Kandidatenfrage als Nebenwiderspruch"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1992-Kommunistische-und-Autonome-Gruppen-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"388\" height=\"550\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1992-Kommunistische-und-Autonome-Gruppen-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15667\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1992-Kommunistische-und-Autonome-Gruppen-1.jpg 388w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/1992-Kommunistische-und-Autonome-Gruppen-1-212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 388px) 100vw, 388px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><br \/>Plakat zum 1. Mai 1992. Heute hei\u00dft es bei diesen Fraktionen: Heraus zu antisemitischer Gewalt. Der Ort ist der gleiche: Oranienplatz. SO 36. Wenn ich nicht selbst so oft da w\u00e4re, w\u00fcrde ich die Gerechten des Himmels anflehen: &#8222;Oh Frau, \u00f6ffne die Pforten des Firmaments, lass Pech und Schwefel herabregnen und vertilge diese Nattern der Niedertracht vom Antlitz der Erde, ersatzweise erstmal aus Kreuzberg, Neuk\u00f6lln und angrenzenden Kiezen.&#8220; Leider bin ich Atheist und habe gewisse Schwierigkeiten in der Kommunikation mit au\u00dferirdischen Instanzen.<br \/>Wes Ungeistes Kind sich mittlerweile auf den Stra\u00dfen breit macht, zeigt folgende <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/berlin-polizeipraesidentin-barbara-slowik-raet-juden-in-teilen-der-stadt-zu-mehr-vorsicht-a-e9234b2d-57b9-4773-9c3e-8b616577a286?sara_ref=re-em-em-sh\">Meldung<\/a>:<br \/><em>\u201ePolizeipr\u00e4sidentin r\u00e4t Juden und Homosexuellen in Teilen Berlins zu mehr Vorsicht<br \/>\u00bbSo ehrlich m\u00fcssen wir sein\u00ab: Berlins Polizeipr\u00e4sidentin Slowik warnt vor Stadtteilen, in denen Juden, Schwule und Lesben offene Anfeindungen erleben. Als T\u00e4ter will sie aber keine Gruppe \u00bbdiffamieren\u00ab.<br \/><\/em>Weiter<em>: \u201e \u2026 gibt es bestimmte Quartiere, in denen mehrheitlich arabischst\u00e4mmige Menschen wohnen, die auch Sympathien f\u00fcr Terrorgruppen hegen. Offene Judenfeindlichkeit artikuliert sich dort gegen Menschen j\u00fcdischer Glaubensrichtung und Herkunft.\u201c<\/em><br \/>Sie wolle aber keine bestimmte Gruppe von Menschen als T\u00e4ter \u00bbdiffamieren\u00ab, sagte Slowik.<br \/>Das ist falsch verstandene Liberalit\u00e4t und, schlimmer noch, T\u00e4terschutz. Der Ort um den es sich handelt und der nicht benannt wird, ist Neuk\u00f6lln (auch in anderen Kiezen gibt es \u00dcbergriffe, aber hier ist es ein fl\u00e4chendeckendes, strukturelles Problem), und es gibt eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen, die seit Jahren immer weniger bereit sind, die Werte des Grundgesetzes und die Normen der Aufkl\u00e4rung zu akzeptieren, die bei \u201euns\u201c den m\u00fchseligen Rest einer zivilisatorischen Klammer f\u00fcr unsere Gesellschaft darstellen. Diese Gruppe kann man geografisch und ideologisch verorten. Sie sind mehrheitlich von einer \u00fcberwiegend patriarchalen, frauenfeindlichen, homophoben, militant antisemitischen islamischen Kultur gepr\u00e4gt und stammen mehrheitlich aus einem breiten G\u00fcrtel von Nordafrika \u00fcber Arabien bis hoch in die T\u00fcrkei. Und wenn wir noch l\u00e4nger darum herum lullern, das Kind beim Namen zu nennen, kriegen wir dieses ausufernde Problem von Gewalt, Rechtsstaatsnegierung und Antisemitismus \u00fcberhaupt nicht mehr in den Griff.<br \/>Schlie\u00dflich haben wir es hier mit einer Querfront von islamischen, pseudolinken und rechten Faschisten zu tun, die immer militanter gegen Minderheiten, Exponenten der Zivilgesellschaft und rechtsstaatliche Strukturen vorgehen. Dazu passend folgende <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/marco-wanderwitz-ex-ostbeauftragter-will-zum-schutz-seiner-familie-nicht-mehr-in-den-bundestag-a-106ba4e5-7015-4107-8eff-081ccf0f87e7\">Meldung<\/a>:<br \/><em>\u201eEx-Ostbeauftragter Wanderwitz will zum Schutz seiner Familie nicht mehr in den Bundestag. Er war eine kritische Stimme aus dem Osten \u2013 und immer wieder Angriffen von Rechtsextremen ausgesetzt. Nun tritt der CDU-Abgeordnete Marco Wanderwitz nicht wieder zur Wahl an: \u00bbIch muss meine Familie sch\u00fctzen.\u00ab<\/em><br \/>Faschismus als Regierungsform f\u00e4llt nicht \u00fcber Nacht vom Himmel und kommt auch nicht auf leisen Pfoten unbemerkt um die Ecke geschlichen. Er kommt \u00fcber viele Jahre sichtbar auf den Stra\u00dfen und Oranienpl\u00e4tzen der Republik daher, im Takt der Springerstiefel, kenntlich verh\u00fcllt in Pal\u00e4stinensert\u00fccher und er schreit es allen laut und vernehmlich in die Ohren.<br \/>Eigentlich wollte ich gerade was \u00fcber die Unprofessionalit\u00e4t der SPD-Spitze schreiben, die sich wie in einer Wagenburg um den Scholzomaten schart, ohne sich verbale und taktische Hintert\u00fcrchen zu lassen (Nur Pistorius, der Fuchs, spielt da nicht mit). Wie wollen die denn das parteiinterne Gemetzel nach der SPD-Wahlkatastrophe mit Scholz \u00fcberstehen? Die einzige Hoffnung, die die haben k\u00f6nnen, wenn sie auf Platz 4 mit halbierter Fraktion nach der Wahl landen, ist die, dass das, was nach ihnen in der Partei als Hoffnungstr\u00e4ger respektive Totengr\u00e4ber kommt, noch gruseliger ist.<br \/>Aber das sollen die Genossinnen (sagt man\/frau in der SPD noch so?) unter sich kl\u00e4ren, w\u00e4hrend die Republik auf den Abgrund zu marschiert \u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plakat zum 1. Mai 1992. Heute hei\u00dft es bei diesen Fraktionen: Heraus zu antisemitischer Gewalt. Der Ort ist der gleiche: Oranienplatz. SO 36. 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