{"id":15671,"date":"2024-11-20T13:39:00","date_gmt":"2024-11-20T07:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=15671"},"modified":"2024-11-20T18:57:12","modified_gmt":"2024-11-20T12:57:12","slug":"20-11-2024-olaf-scholz-schlebaz-schlechtester-bundeskanzler-aller-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=15671","title":{"rendered":"20.11.2024 \u2013 Olaf Scholz Schlebaz: Schlechtester Bundeskanzler aller Zeiten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/scholz-toilettenpapier-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"665\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/scholz-toilettenpapier-1-1024x665.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15673\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/scholz-toilettenpapier-1-1024x665.jpg 1024w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/scholz-toilettenpapier-1-300x195.jpg 300w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/scholz-toilettenpapier-1-768x499.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/scholz-toilettenpapier-1-624x405.jpg 624w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/scholz-toilettenpapier-1.jpg 1165w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><br \/>Werbepause. Wer wollte sein Portrait nicht so ver\u00f6ffentlicht sehen. Scholz l\u00e4uft in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung als Schlebaz sogar dem bisherigen Kandidaten Kurt-Georg <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurt_Georg_Kiesinger\">Kiesinger  <\/a>den Rang ab, einem alten Nazi als Bundeskanzler von 1966 \u2013 69, dessen herausragende Leistung der Empfang einer Backpfeife von Beate Klarsfeld war. Den hatte aber wenigstens noch seine Partei, die CDU, getragen. Das w\u00fcrde die SPD Scholz auch gerne, auf H\u00e4nden tragen. Aber aus dem Status als Kandidat heraus.<br \/>Scholz ist der Protoptyp des postmodernen Politikers. Aalglatt, neoliberaler Co-manager des Kapitals, ein Mann ohne Eigenschaften, farblos, intrigant, bereit, jedes Ideal zu verraten (er war einer der Architekten und Organisatoren der Agenda 2010, gemeinsam mit Schr\u00f6ders ehemaligem B\u00fcroboten Steinmeier), Teflonbeschichtet, selbst der Cum-Ex-Skandal perlt an ihm ab, dieser Mann ist eine Ikone des Politgrusels. Alle pr\u00fcgeln auf ihn ein, und dazu kann man nur sagen: Zu sp\u00e4t, zu wenig.<br \/>Eigentlich. Denn ich finde, irgendwie tut man ihm ein bisschen unrecht. Er hat innerhalb der engen Grenzen, die die von neoliberalen Kapitalinteressen beherrschte Politik jeder Kanzlerin, jedem Politiker setzt, nicht ganz schlecht verwaltet und organisiert. Die dramatische \u00f6konomische Situation der Corona-Nachwehen, das war ok, wie er das gemanagt hat, und dass er nach wie vor nicht in den Chor der Bellizisten in Sachen Ukrainekrieg einstimmt, rechne ich ihm positiv an. Sein m\u00f6glicher Ersatzmann Pistorius ist dagegen einfach schauerlich. Ein Kriegstreiber mit schnarrendem Feldwebelton, von \u00d6konomie weniger Ahnung als eine Feldmaus von Quantenphysik, au\u00dfer Spr\u00fcchen nicht gewesen. Als OB von Osnabr\u00fcck vielleicht ne gro\u00dfe Nummer, aber sonst \u2026. Kein Wunder, dass ein derartiger Schutzmann Schneidig der Deutschen liebstes Politikkind ist.<br \/>Es gibt zurzeit nichts langweiligeres als Scholz Bashing. Das, was eben alle tun. Alle rennen mit dem Rudel, prozyklisch. Run with the pack. Von sowas sollte man immer Abstand halten. Immer antizyklisch denken! Und alles, was nach Scholz kommt, wird noch schlimmer. Das soll keine Verteidigungsrede f\u00fcr Scholz hier sein, nur eine Relativierung des Grauens und ein Moment des Innehaltens im allgemeinen Gehechel des Rudels.<br \/>Mir ging bei der Rudelmetapher der Song einer unterkomplexen Krachkapelle namens Bad Company, womit nicht die SPD gemeint ist, durch den Kopf: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TMTpMAQz9-w\">Run with the <\/a>pack. Bei deren Konzert in der Hamburger Ernst-Merck-Halle ich vor Jahren fast einen H\u00f6rsturz erlitten h\u00e4tte, so laut war das.<br \/>Das Ganze w\u00e4re kaum erw\u00e4hnenswert, w\u00e4re mir nicht ein anderes Werk dieser Kapelle durch den Kopf gegangen, mit dem Titel: Can\u2019t get enough of your love. So weit, so s\u00fc\u00df erstmal, als Liebeslied. Was M\u00e4nner halt so im Wahn von sich geben. W\u00e4re da nicht die erste Zeile: <\/p>\n\n\n\n<p>Well I take whatever I want<br \/>And baby I want you.<br \/>Eine maximal \u00fcbergriffige Gewaltandrohung. An deren Ende wachsende Gewalt gegen Frauen, Femizide, h\u00e4uslicher Terror steht, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/bka-gewalt-gegen-frauen-steigt-in-deutschland-deutlich-a-2058c050-872d-4f3f-b14c-a0f5822602ad\">siehe hier<\/a>.<br \/>Patriarchale Verrohung der Gesellschaft als Teilmerkmal einer allgemeinen Faschisierung. Solche Textzeilen wie oben sind nicht einfach nur so daher geblubbert, weil dem bekifften Texter nichts Besseres einfiel. Das ist Teil eines fl\u00e4chendeckenden Frauenbildes von Frauen als verf\u00fcgbare Masse, Verst\u00e4ndnis einer M\u00e4nnerrolle als Krieger gegen alle Widerst\u00e4nde. Das sind Rollenbilder seit Jahrzehnten, die nicht nur nicht \u00fcberwunden sind, sondern dramatisch zunehmen und auf Politik und Alltag durchschlagen. 360mal im Jahr t\u00f6dlich, allein im Regierungsbereich des Schlebaz.<br \/>Das ist ja mal wieder echt in die Hose gegangen, mein Vorsatz, heute mal was Positives zu schreiben. Dann Morgen. Versprochen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werbepause. Wer wollte sein Portrait nicht so ver\u00f6ffentlicht sehen. Scholz l\u00e4uft in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung als Schlebaz sogar dem bisherigen Kandidaten Kurt-Georg Kiesinger den Rang ab, einem alten Nazi als Bundeskanzler von 1966 \u2013 69, dessen herausragende Leistung der Empfang einer Backpfeife von Beate Klarsfeld war. 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