{"id":16007,"date":"2025-03-06T13:50:54","date_gmt":"2025-03-06T07:50:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=16007"},"modified":"2025-03-06T13:51:49","modified_gmt":"2025-03-06T07:51:49","slug":"06-03-2025-herein-zum-internationalen-frauentag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=16007","title":{"rendered":"06.03.2025 \u2013 Herein zum internationalen Frauentag!"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Screenshot_20250306_044457_Chrome.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"718\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Screenshot_20250306_044457_Chrome-718x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16008\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Screenshot_20250306_044457_Chrome-718x1024.jpg 718w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Screenshot_20250306_044457_Chrome-210x300.jpg 210w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Screenshot_20250306_044457_Chrome-768x1095.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Screenshot_20250306_044457_Chrome-624x890.jpg 624w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Screenshot_20250306_044457_Chrome.jpg 1003w\" sizes=\"(max-width: 718px) 100vw, 718px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Plakat, 1918. M\u00e4nne ist noch einen Schritt voraus, aber die Richtung stimmt. So k\u00f6nnen wir auch ungef\u00e4hr die Fallh\u00f6he des aktuellen gesellschaftlichen Rollbacks bestimmen: Zur\u00fcck auf das Niveau von vor 1918. Gewalt gegen Frauen. Im Berichtsjahr stieg die Zahl der weiblichen Opfer um <a href=\"https:\/\/www.bka.de\/DE\/Presse\/Listenseite_Pressemitteilungen\/2024\/Presse2024\/241119_PM_BLB_Straftaten_gegen_Frauen.html\">5,6 Prozent auf 180.715 an (2022: 171.076). <\/a>Fast jeden Tag ein Femizid. <br \/>Frauen sind unterbezahlt und unterrepr\u00e4sentiert. Beispiel SPD 2025, nicht 1918: Die F\u00fchrungsriege besteht fast ausschlie\u00dflich aus M\u00e4nnern und die letzte Frau da, Saskia Esken, wird geschnitten und gemobbt. Der Bundestag gibt ein groteskes Bild an gesellschaftlicher Fehlrepr\u00e4sentanz ab, der<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bundestagswahl\/startseite\/frauen-im-bundestag-100.html\"> Frauenanteil sinkt auf 32 Prozent<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>In sozialen Medien und zunehmend in Politik und Gesellschaft vermehren sich Rollenbilder wie die de<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tradwife\">r Tradwifes<\/a>  , ein reaktion\u00e4res und sexistisches Frauenverst\u00e4ndnis, wie es sich AfDler (Frauenanteil im Bundestag 11 Prozent) in ihren feuchten Tr\u00e4umen ausmalen. Wenn links sein bedeutet antikapitalistisch zu sein, antinationalistisch, antirassistisch, also auch gegen jeden Antisemitismus, und antipatriarchal, sind die Fronten klar.<br \/>Sind sie das?<br \/>Die mangelnde Solidarit\u00e4t von weiten Teilen der Frauenbewegung, nicht nur um notorische Antisemitinnen wie Judith Butler, mit ihren j\u00fcdischen Schwestern nach dem \u00dcberfall der faschistischen Hamas auf Israel hat zumindest bei mir jeden Respekt f\u00fcr und jede Solidarit\u00e4t mit diesen Teilen der Frauenbewegung zerst\u00f6rt. Wer derartig empathielos auf das Schicksal der gesch\u00e4ndeten, vergewaltigten und ermordeten j\u00fcdischen Schwestern reagiert, zeigt, wes Geistes Kind sie sind. Niedertr\u00e4chtig, bereit zu jeder Schandtat. <a href=\"https:\/\/www.amadeu-antonio-stiftung.de\/tacheles_3-feministische-gruppen-haben-die-sexualisierte-gewalt-der-hamas-geleugnet-125599\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.amadeu-antonio-stiftung.de\/tacheles_3-feministische-gruppen-haben-die-sexualisierte-gewalt-der-hamas-geleugnet-125599\/\">Zitat dazu von Rosa Jelinnek<\/a>: \u201e <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2026. Aber dass feministische Gruppen so konsequent ihre Grunds\u00e4tze \u00fcber Bord werfen, um die eigenen Narrative nicht hinterfragen zu m\u00fcssen, das fand ich schon schockierend. Was es eigentlich gebraucht h\u00e4tte, ist zu den eigenen Werten zu stehen, Vergewaltigungen nicht zu leugnen oder zu relativieren, sondern eine echte feministische Solidarit\u00e4t zu zeigen, auch wenn sie nicht in die eigenen Narrative und Vorstellungen passt, sondern die zu hinterfragen und Gleichzeitigkeiten auszuhalten\u2026\u201c<\/em><br \/><br \/>Es reicht, steht auf vielen Plakaten im Kiez zum 8. M\u00e4rz. Wohl wahr. Mir reicht\u2019s.<br \/>Gleiches gilt auch f\u00fcr die weiten Teile der hiesigen, notorisch antisemitischen Kulturszene. Wie weit meine Abneigung diesem Pack gegen\u00fcber gediehen ist, zeigt mein erster Schadenfreude-Impuls angesichts der K\u00fcrzungen im Berliner Kulturhaushalt. Prima, dachte ich, da k\u00f6nnen einige Kultur-Herrschaften demn\u00e4chst mit echter Arbeit ihr Dasein versch\u00f6nern. An der frischen Luft, Muskeln, Herz und Verstand sch\u00e4rfen. Hat noch nie geschadet, Steine kloppen oder Torf stechen zum Beispiel.<br \/>Nat\u00fcrlich rief ich mich zur Ordnung. Damit wird ja nur das Spiel der anderen, braunen Seite gespielt und es w\u00fcrde auch Anst\u00e4ndige treffen, Mitglieder der \u201eLederer Fraktion\u201c z. B. . Klaus Lederer war Kultursenator in Berlin und trat 2024 mit Elke Breitenbach und anderen aus der Partei die Linke aus, wegen des Antisemitismus in der Partei.<br \/>Also f\u00fcr alle Fortschrittlichen muss das Motto zum 8. M\u00e4rz lauten:<br \/>Herein zum internationalen Frauentag!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plakat, 1918. M\u00e4nne ist noch einen Schritt voraus, aber die Richtung stimmt. So k\u00f6nnen wir auch ungef\u00e4hr die Fallh\u00f6he des aktuellen gesellschaftlichen Rollbacks bestimmen: Zur\u00fcck auf das Niveau von vor 1918. Gewalt gegen Frauen. Im Berichtsjahr stieg die Zahl der weiblichen Opfer um 5,6 Prozent auf 180.715 an (2022: 171.076). 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