{"id":6704,"date":"2016-02-28T15:42:12","date_gmt":"2016-02-28T09:42:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=6704"},"modified":"2016-02-28T15:42:12","modified_gmt":"2016-02-28T09:42:12","slug":"28-02-2016-viel-rauch-um-nichts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=6704","title":{"rendered":"28.02.2016 \u2013 Viel Rauch um nichts."},"content":{"rendered":"<p>War der Titel einer Kifferkom\u00f6die aus den Siebzigern. Der Inhalt ist mir im Nebel der damaligen Zeiten nicht mehr erinnerlich, ich wei\u00df aber, dass ich ihn mir mehrfach angesehen habe und hinterher immer krank vor Bauchmuskelkater war, wg. \u00dcberdosis Lachen,<br \/>\nNeulich hing ich bei einer Atelierfeier von befreundeten K\u00fcnstlerinnen ab, die mich an den Film erinnerte.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/viel-rauch-um-nichts-1024x768.jpg\" alt=\"viel rauch um nichts\" width=\"625\" height=\"469\" class=\"alignleft size-large wp-image-6705\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/viel-rauch-um-nichts-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/viel-rauch-um-nichts-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/viel-rauch-um-nichts-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/viel-rauch-um-nichts-624x468.jpg 624w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/viel-rauch-um-nichts.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><br \/>\n<em>Mit Wein, Weib und Gesang.<\/em> Guter Gesang \u00fcbrigens, das Duo machte irische Folklore und machte das unkitschig gut. Und es wurde geraucht, unfassbar viel geraucht, man kann auf dem Bild die Schwaden erkennen. Ich rauche auch, zwischen ein und zwei Genuss-Zigaretten pro Tag. Allein schon deshalb, um diesem allenthalben grassierenden \u00d6ko-Gesundheitswahn die antizyklische Stirn resp. Lunge zu bieten. Dieses genussfeindliche apodiktische Negieren jeder Lebensfreude von Alkohol \u00fcber Drogen bis hin zu Fleisch, Dreck und Verschwendung geht mir auf die Eier. Zumal es meist von Konvertiten ideologisch aufgeladen wird, die fr\u00fcher selber gequalmt haben wie die Schlote und jetzt jede verklagen, die in ihrem Kiez sich ne Kippe ansteckt. Gott (G\u00f6ttin?), ich danke Dir, dass ich nicht so bin wie jene alternativen Spie\u00dferinnen!<br \/>\nRauchen allerdings in einem K\u00fcnstleratelier, wo nicht nur gearbeitet wird, sondern auch die Kunstwerke lagern, ist ein schlechter Witz. Ganz abgesehen von der R\u00fccksichtslosigkeit. Ich rauche bei mir Zuhause sogar im Winter auf der Veranda.<br \/>\nMan kann die alternativen Mittelschichts-Gesundheitsapostelinnen spie\u00dfig und langweilig finden, Fakt ist aber, dass das genau jene zahlungskr\u00e4ftige Klientel ist, die Kunst kaufen. Das glaubt sicher keine K\u00fcnstlerin im Ernst, dass die sich nikotinger\u00e4ucherte Kunst-Schinken in ihre \u00d6ko-Butze h\u00e4ngen. Das w\u00e4re auch in Ordnung, wenn nicht gerade jene R\u00e4ucherm\u00e4nnchen- und weibchen  aus den besagten Ateliers ein Wehklagen dar\u00fcber anstimmen, dass sie sich nicht verkaufen. Das ist das Schlimmste, was ich einer K\u00fcnstlerin nachsagen kann: unprofessionelle Arbeitsweise. Da frag ich mich, warum machen die \u00fcberhaupt Kunst.<br \/>\nAber toll war die Feier doch. Nee, alles was Recht und Rauch ist &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>War der Titel einer Kifferkom\u00f6die aus den Siebzigern. 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