{"id":6733,"date":"2016-03-15T12:18:20","date_gmt":"2016-03-15T06:18:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=6733"},"modified":"2016-03-15T12:18:20","modified_gmt":"2016-03-15T06:18:20","slug":"15-03-2016-die-schaerfsten-kritiker-der-elche-waeren-gerne-selber-welche","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=6733","title":{"rendered":"15.03.2016 &#8211; Die sch\u00e4rfsten Kritiker der Elche w\u00e4ren gerne selber welche."},"content":{"rendered":"<p>Nach F. W. Bernstein.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/die-sch\u00e4rfsten-kritiker-der-elche.jpg\" alt=\"die sch\u00e4rfsten kritiker der elche\" width=\"816\" height=\"945\" class=\"alignleft size-full wp-image-6734\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/die-sch\u00e4rfsten-kritiker-der-elche.jpg 816w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/die-sch\u00e4rfsten-kritiker-der-elche-259x300.jpg 259w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/die-sch\u00e4rfsten-kritiker-der-elche-768x889.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/die-sch\u00e4rfsten-kritiker-der-elche-624x723.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><br \/>\n<em>In Duderstadt im Eichsfeld, meiner alten Heimat. <\/em>Das Projekt \u201eArmut? Das ist doch keine Kunst!\u201c soll da hin und das bedarf gr\u00fcndlicher Planung. Ich krieg schon beim Gedanken an die Zusammenarbeit mit K\u00fcnstlerinnen noch mehr graue (wei\u00dfe. Die sind wei\u00df! Nicht grau!) Haare. Tolle Arbeiten sind da entstanden, aber die Produzentinnen: Unp\u00fcnktlich, undiszipliniert, unprofessionell. Nicht alle. Aber 100 Prozent. Diese meine Sicht und Disposition f\u00fchrt  mich zu der Frage: \u00c4u\u00dfert sich im obigen Bild, was auf der \u00e4u\u00dferen Erscheinungsebene nur so vor selbstbewusster Abgrenzung strotzt (\u201eSpie\u00dfer? Ich doch nicht!\u201c) vielleicht eine heimliche Sehnsucht: Ich w\u00e4re so gerne auch Spie\u00dfer? Siehe \u00dcberschrift. Oder gar subkutane Identifikation mit dem angegriffenen Subjekt: Ich bin es eigentlich hinter meinem R\u00fccken schon? Seufz.<br \/>\nJetzt auf nach Br\u00fcssel. Ein Auftritt in der nieders\u00e4chsischen EU-Vertretung. Das schreibe ich, liebe Leserinnen, damit Sie von mir beeindruckt sind. Und sp\u00e4ter, wenn ich Alzheimer habe,  Br\u00fcssel schon lange vergessen habe und diesen Eintrag lese, bin ich dann selber von mir beeindruckt. Ich fahre mit Wut im Bauch, dar\u00fcber, dass sich der von mir am 12.03 vorsorglich beschimpfte W\u00e4hler noch viel strunzdummer verhalten hat, als gedacht. Was kommt als n\u00e4chstes, bitte sch\u00f6n? Die SPD scheitert an der 5 Prozent Klausel? Ich seh\u2019 mich schon Wahlkampf f\u00fcr die SPD machen. Das w\u00fcrde meine  Ruf in bestimmten Kreisen auf \u201e0\u201c reduzieren. Und w\u00e4re ein weiteres Argument daf\u00fcr.<br \/>\nJetzt sollen wir uns also argumentativ mit der AfD auseinandersetzen und sie in der allt\u00e4glichen Arbeit demaskieren. Das ist komplette Hilflosigkeit. Mit dem Ressentiment kann man nicht diskutieren. Die Wut, die diese Rassisten umtreibt (20 \u2013 30 Prozent der Bev\u00f6lkerung sind latent rassistisch und antisemitisch), ist der Ratio nicht zug\u00e4nglich.<br \/>\nDas Programm der AfD ist die Entfesselung des Elite-Mob gegen den Proll-Mob: Umverteilung von unten nach oben, Sozialabbau, Privatisierung, Entlastung der Reichen. Und trotzdem erzielt die AfD die besten Ergebnisse in sozialen Brennpunkten wie Bitterfeld in der Ostzone. Da prallt jedes Argument schon an der Stadtmauer ab.<br \/>\nUnd Gnade uns &#8230; tja, wer? &#8230;, wenn wir mal ne echte Krise kriegen, mit massiv wachsender Arbeitslosigkeit und diese Tr\u00fcmmertruppe statt solcher Gruselgusten und Xanthippen wie von Storch und Petry charismatische F\u00fchrerinnen hat.<br \/>\nNach wie vor gilt das Wort zum Sonntag: Rassismus ist keine politische Einstellung, sondern ein Verbrechen. Und Verbrecher geh\u00f6ren in den Knast.<br \/>\nDeshalb, Genossinnen, ist ab heute zu fordern: Staat, bau massenhaft Kn\u00e4ste!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach F. W. Bernstein. In Duderstadt im Eichsfeld, meiner alten Heimat. Das Projekt \u201eArmut? Das ist doch keine Kunst!\u201c soll da hin und das bedarf gr\u00fcndlicher Planung. Ich krieg schon beim Gedanken an die Zusammenarbeit mit K\u00fcnstlerinnen noch mehr graue (wei\u00dfe. Die sind wei\u00df! Nicht grau!) Haare. 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