{"id":7569,"date":"2017-01-13T15:02:53","date_gmt":"2017-01-13T09:02:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=7569"},"modified":"2017-01-13T15:07:10","modified_gmt":"2017-01-13T09:07:10","slug":"13-01-2017-freitag-der-13","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=7569","title":{"rendered":"13.01.2017 \u2013 Freitag, der 13."},"content":{"rendered":"<p>Ich bin abergl\u00e4ubisch. Gestern habe ich einen Einkaufbon \u00fcber 5,55 (Gl\u00fcckszahl!) Euro auf meinen Lottozettel gelegt. Das bringt Gl\u00fcck! Glaube ich. Hoffentlich gewinne ich die Million erst n\u00e4chste Woche. Ich hab im Moment keine Zeit, mir Gedanken dar\u00fcber zu machen, was ich mit der Kohle anfange. Am liebsten w\u00fcrde ich nach Art der Renaissance K\u00fcnstler f\u00fcr ein Jahr eine Italien Reise machen, wegen Bildung und so. So wie Goethe. Aber nat\u00fcrlich nicht nach Italien sondern nach Berlin. Aber wer macht in der Zwischenzeit meine Arbeit?!<br \/>\n<em>Letztlich<br \/>\nbin ich unersetzlich.<\/em><br \/>\nGlaube ich. Auf meinem Grabstein wird stehen: Er war ein Geschenk an die Menschheit!<br \/>\nNa  ja, bei Licht betrachtet reicht es vermutlich noch nicht mal zum \u201eDanaer-Geschenk\u201c.<br \/>\nNat\u00fcrlich lasse ich mir von so einem Bl\u00f6dsinn-Aberglauben wie \u201eFreitag, der 13. !\u201c nicht den Alltag regieren. Ich erfreue mich vielmehr des Anblicks eines Geschenks, dass ich als Referent unl\u00e4ngst von Gewerkschaftskolleginnen erhielt. Es ging um meine Arbeit und das geh\u00f6rt zu meinem Job, also nehme ich daf\u00fcr nat\u00fcrlich kein Honorar. Umso mehr habe ich mich \u00fcber das Geschenk gefreut. Nicht nur eine nette Geste, sondern passend wie ein Ma\u00dfanzug!<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/karl-marx-wein-819x1024.jpg\" alt=\"karl marx wein\" width=\"625\" height=\"781\" class=\"alignleft size-large wp-image-7570\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/karl-marx-wein-819x1024.jpg 819w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/karl-marx-wein-240x300.jpg 240w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/karl-marx-wein-768x960.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/karl-marx-wein-624x780.jpg 624w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/karl-marx-wein.jpg 857w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><br \/>\n<em>Passt wie geballte Faust aufs Auge \u2013 Karl Marx Rotwein!<\/em> Mein Ruf ist also noch intakt.<br \/>\nDie Pralinen sind schon alle und der Tee ist in Dauerarbeit. Gute Laune ist also garantiert und<br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=G54J4Imb2ss\">Ich brauche keine Millionen mir fehlt kein Pfennig zum Gl\u00fcck.<br \/>\nIch brauche weiter nichts als nur Musik<\/a><\/em><br \/>\nEin Lied von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marika_R%C3%B6kk#Rolle_im_Dritten_Reich\">Marika R\u00f6kk<\/a>, eine Frau, d\u00fcmmer als Dosenbrot und eine Nazi-Schlampe.<br \/>\nSp\u00e4ter dann, also fr\u00fcher, 68ff., war alles besser. Da wehte der Wind noch von links und der alternativ-kulturelle Mainstream h\u00e4ngte sein rotgef\u00e4rbtes M\u00e4ntelchen sofort in diesen Furz des Zeitgeistes. (Wenn man die schr\u00e4ge Metapher zu Ende denkt: Das rotgef\u00e4rbte M\u00e4ntelchen zeigt in diesem Fall nach rechts &#8230;)<br \/>\nIn jenen Kreisen geh\u00f6rte es dazu, lilafarbene Latzhosen zu tragen (grauenhaft), die Bots zu h\u00f6ren (ganz grauenhaft) und Gedichte von Erich Fried zu lesen (unaussprechlich grauenhaft).<br \/>\nBei derart \u00e4sthetischen Katastrophen kein Wunder, dass aus 68ff. nichts wurde. Erich Fried z. B. war ein Flach-Phrasendrescher von spektakul\u00e4ren Ausma\u00dfen, aber nicht dumm. Er wusste um die monstr\u00f6se Inferiorit\u00e4t seiner Sentenzen und erzeugte durch schlichten Umbruch der Zeilen ein Lyrik Upgrade. Beispiel (von mir!):<br \/>\n<em>Letztlich<br \/>\nbin ich unersetzlich. <\/em><br \/>\nWobei  sich Frieds Flachware noch nicht mal reimte.<br \/>\nWenn man bei mir noch ein \u201eYo, digga!\u201c dranh\u00e4ngt, geht es als Rap durch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin abergl\u00e4ubisch. 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