{"id":7740,"date":"2017-04-02T16:14:34","date_gmt":"2017-04-02T10:14:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=7740"},"modified":"2017-04-02T22:38:34","modified_gmt":"2017-04-02T16:38:34","slug":"02-04-17-der-samstag-fing-nicht-gut-an","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=7740","title":{"rendered":"02.04.17 \u2013 Der Samstag fing nicht gut an."},"content":{"rendered":"<p>Der Wecker klingelte am 01. April um 4.45 Uhr. Ich musste zu einem Auftritt nach Osnabr\u00fcck, zur <a href=\"http:\/\/www.kooperationsstelle-osnabrueck.de\/fileadmin\/user\/Aktivitaeten\/Sozialkonferenzen\/30._OSK\/Einladungsflyer_30._OSK.red.pdf\">30. Osnabr\u00fccker Sozialkonferenz<\/a>. Eigentlich ein angenehmer Anlass, der Kollege Manfred Flore von der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften in Osnabr\u00fcck schafft es mit einem engagierten  Kollektiv seit nunmehr 15 Jahren jedes Mal, um 100 Betroffene, Politikerinnen und Menschen aus Verb\u00e4nden und Organisationen an einem Samstag zu einem kritischen sozialpolitischen Aufschlag zu mobilisieren. Toller Job und Veranstaltungen dieser Art gibt es nicht sehr viele, ich kenne keine einzige au\u00dfer den eigenen Fachtagen der Landesarmutskonferenz. Ich habe heuer wieder gerne, mittlerweile zum 5. Mal, das \u201ekulturelle Rahmenprogramm\u201c \u00fcbernommen. Die Achse Hannover-Osnabr\u00fcck muss man sich als fest geschmiedet vorstellen.<br \/>\nUnd mich als m\u00fcde. Der Wecker h\u00e4tte gar nicht zu klingeln brauchen, ich war um 3.12 Uhr schon wach. Mein Schlafrhythmus ist zurzeit volatil. Der Muntermacher Adrenalin setzt bei mir auch erst kurz vor jedem Auftritt ein.<br \/>\nAu\u00dferdem wollte ich zum Jubil\u00e4um was Besonderes machen. Ich kam also auf die glorreiche Idee, die Mauer zwischen Arm und Reich nach Osnabr\u00fcck zu bringen, was Probleme mit sich brachte.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-beim-bild-check.jpg\" alt=\"die mauer beim bild-check\" width=\"765\" height=\"909\" class=\"alignleft size-full wp-image-7741\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-beim-bild-check.jpg 765w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-beim-bild-check-252x300.jpg 252w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-beim-bild-check-624x741.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 765px) 100vw, 765px\" \/><br \/>\n<em>Die Mauer zwischen Arm und Reich in Osnabr\u00fcck (Beim Bildercheck, dem Gegenst\u00fcck zum Soundcheck)<\/em>.<br \/>\nDer Grundgedanke dieser Mauer besteht aus zwei Komponenten: 1. Sie ist als Blickfang f\u00fcr Outdoor Einsatz, um Passanten zum Stehenbleiben (und Mitmachen beim Einrei\u00dfen der Mauer) zu animieren. 2. Sie soll dem Veranstalter ein originelleres Bild f\u00fcr die Medien liefern als: \u201eRechts im Bild Veranstalterin Frieda Friedlich, links daneben Sozialministerin Cornelia Rundt.\u201c Solche Bilder sind so aufregend wie mein Bildschirmschoner.<br \/>\nWas mit den Medien in Osnabr\u00fcck ist, wird man am Montag in den Regional-Zeitungen sehen. Aber eine sitzende, eh schon f\u00fcr ein Thema interessierte Menge zum Aufstehen und Mitmachen zu animieren, ist nervig. Wenn Passanten weitergehen, ok. Sind sie halt weg.  Wenn das Saalpublikum nicht mitmacht, haben wir ein Problem.<br \/>\nAu\u00dferdem ist der Transport von dem sperrigen Ding mittels Zug \u00e4tzend.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-im-zug-1024x768.jpg\" alt=\"die-mauer-im-zug\" width=\"625\" height=\"469\" class=\"alignleft size-large wp-image-7742\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-im-zug.jpg 1024w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-im-zug-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-im-zug-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/die-mauer-im-zug-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><br \/>\n<em>Mauer im Zug.<\/em><br \/>\nIch war mit einem Kollegen unterwegs, der f\u00fcr einen Impulsvortrag zust\u00e4ndig war. Wir beide hassen Autofahren. Also die Mauer in den Zug. Ich fragte den Schaffner: \u201eDas ist doch ok so?\u201c Schaffner: \u201eNee, das geht nicht. Daf\u00fcr m\u00fcssen Sie einen Kinderfahrschein l\u00f6sen.\u201c<br \/>\nIch guckte konsterniert. Pause. Dann Schaffner: \u201eApril, April.\u201c Und wollte sich mit seinem Kollegen aussch\u00fctten vor Lachen. In das mein Kollege und ich herzhaft einstimmten. Guter Gag. Sehr gute Schaffner, die im Gespr\u00e4ch Geschichten von Leuten erz\u00e4hlten, die schon mal mit einem K\u00fchlschrank auf der Sackkarre im Zug auftauchen.<br \/>\nAb da war der Tag munter. Das Publikum in Osnabr\u00fcck war aktiv dabei, meine handsignierten Polaroid Fotos von verdienten Einrei\u00dfern in Aktion gingen weg wie warme Semmeln und die Grundstimmung im Saal konnte man als heiter-gel\u00f6st bezeichnen.<br \/>\nWas ist noch von dem Tag zu berichten?<br \/>\nBeim morgendlichen Einsteigen in die Taxe zum Bahnhof in der Toreinfahrt schr\u00e4g gegen\u00fcber ein von den Hormonen der Party-Nacht \u00fcbermanntes (frautes?) P\u00e4rchen, dass offensichtlich den Coitus vollzog.<br \/>\nStellt sich da die Sinnfrage, wenn man selbst gerade zur Arbeit aufbricht?<br \/>\nDie Antwort auf diese und viele andere Fragen demn\u00e4chst in diesem Blog. Bleiben Sie drin!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wecker klingelte am 01. April um 4.45 Uhr. Ich musste zu einem Auftritt nach Osnabr\u00fcck, zur 30. Osnabr\u00fccker Sozialkonferenz. 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