{"id":8845,"date":"2018-03-29T13:06:28","date_gmt":"2018-03-29T07:06:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=8845"},"modified":"2018-03-29T13:12:12","modified_gmt":"2018-03-29T07:12:12","slug":"29-03-2018-geld","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=8845","title":{"rendered":"29.03.2018 \u2013 Geld"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/zwille-768x1024.jpg\" alt=\"zwille\" width=\"625\" height=\"833\" class=\"aligncenter size-large wp-image-8846\" srcset=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/zwille-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/zwille-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/zwille-624x832.jpg 624w, http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/zwille.jpg 774w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><br \/>\n<em>Zwille. Von Gerhard Seyfried, 2018.<\/em> Zitat aus dem <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/gerhard-seyfried-zum-70-zwille-sein-milljoeh\/21071188.html\">\u201eTagesspiegel\u201c<\/a>:<br \/>\n<em>\u201eMit den Geschichten von Zwille und Co. wurde er in den 80er Jahren zum Star der linksalternativen Szene und bekanntesten deutschen Comiczeichner. Seine Alben durften in keiner linken WG fehlen, seine knubbelnasigen Polizisten, Freaks und Weltverbesserer wurden ungez\u00e4hlte Male auf Flugbl\u00e4ttern und in Sch\u00fcler- und Studentenzeitungen nachgedruckt. Doch Ende der 90er Jahre kehrte Seyfried den Comics den R\u00fccken, vor allem wegen der schlechten Bezahlung, die dem enormen Arbeitsaufwand f\u00fcr diese Kunstform nicht mehr gerecht wurde.\u201c<\/em><br \/>\nDass jemand wie Seyfried von seiner Arbeit kaum leben konnte, ist bezeichnend f\u00fcr die damalige linke Kulturszene. Heute gibt es eine solche Szene nicht mehr. Aber damals war es fast ehrenr\u00fchrig, von Kulturarbeit leben zu k\u00f6nnen, \u00fcberhaupt damit Geld zu verdienen. Geld, igitt.<br \/>\nIch habe alles von Seyfried und mir den neuen Zwille Band nat\u00fcrlich sofort gekauft, als Nostalgie-Reminiszenz und Einstimmung auf mein Kreuzberg Jahr. Nat\u00fcrlich werde ich auch dieses Jahr wieder auf dem \u201eKarneval der Kulturen\u201c meine H\u00fcften zu Sambakl\u00e4ngen kreisen lassen \u2013 wenn ich\u2019s nicht gerade im Kreuz habe \u2013 und selbstverst\u00e4ndlich in Schwarzleder, mit finsterer Miene und geballter Faust in der Tasche auf dem <a href=\"https:\/\/netzwerk-selbsthilfe.de\/nachrichten-und-termine\/aktion:-carnival-of-subculture-2017\/\">\u201eCarnival of Subcultures\u201c<\/a> abh\u00e4ngen in der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6pi\">legend\u00e4ren K\u00f6pi<\/a>.<br \/>\nSoviel \u201eBullenwannen\u201c (O-Ton Seyfried 80er) wie da auf einem Haufen habe ich sonst noch nirgendwo in den letzten 30 Jahren gesehen. Ich ziehe mich altersgem\u00e4\u00df vor Einbruch der Dunkelheit und der Ritualkrawalle zur\u00fcck. Die Bubumaschine ruft fr\u00fch und vermutlich w\u00fcrde ich bei gutem Wetter abends auch gerne noch draussen im <a href=\"http:\/\/www.schloss-britz-berlin.de\/restaurant.html\">Britzer Schloss Restaurant<\/a> speisen. Einw\u00e4nden von linken, rechten und radikalen Spie\u00dferinnen der Mitte, K\u00f6pi und Britz, das w\u00fcrde doch \u00fcberhaupt nicht zusammenpassen, w\u00fcrde ich entgegenhalten: Doch. Passt schon. Nur wer auf allen Hochzeiten in der Lage ist zu tanzen, kann beurteilen, wie die Musik wirklich spielt. Das kann sich nat\u00fcrlich nicht jede leisten. Und damit meine ich auch nicht nur die materiellen Kosten. (Das w\u00e4re \u00fcbrigens die korrekte Forderung: Britz f\u00fcr alle!).<br \/>\nF\u00fcr alle gutwilligen Leserinnen habe ich einen exclusiv Tipp: Das Britzer Schloss Restaurant ist der Ausbildungsbetrieb eines gro\u00dfen Hotels, da arbeiten nur Lehrlinge und deshalb gibt es Happe auf hohem Niveau im charmanten Ambiente zu relativ g\u00fcnstigen Preisen. Vielleicht sehen wir uns da mal, dann winken Sie mir gerne freundlich zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwille. Von Gerhard Seyfried, 2018. Zitat aus dem \u201eTagesspiegel\u201c: \u201eMit den Geschichten von Zwille und Co. wurde er in den 80er Jahren zum Star der linksalternativen Szene und bekanntesten deutschen Comiczeichner. 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