{"id":14412,"date":"2023-11-06T14:38:11","date_gmt":"2023-11-06T08:38:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=14412"},"modified":"2023-11-06T14:38:11","modified_gmt":"2023-11-06T08:38:11","slug":"06-11-2023-aus-unserem-skulpturengarten-oder-habt-ihr-noch-alle-oliven-am-baum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schuppen68.de\/?p=14412","title":{"rendered":"06.11.2023 \u2013 Aus unserem Skulpturengarten oder: Habt Ihr noch alle Oliven am Baum?"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/160201Lindenspiegel-Verhuellungsaktion-Rohani-Besuch.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"815\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/160201Lindenspiegel-Verhuellungsaktion-Rohani-Besuch-815x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14413\" srcset=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/160201Lindenspiegel-Verhuellungsaktion-Rohani-Besuch-815x1024.jpg 815w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/160201Lindenspiegel-Verhuellungsaktion-Rohani-Besuch-239x300.jpg 239w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/160201Lindenspiegel-Verhuellungsaktion-Rohani-Besuch-768x965.jpg 768w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/160201Lindenspiegel-Verhuellungsaktion-Rohani-Besuch-624x784.jpg 624w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/160201Lindenspiegel-Verhuellungsaktion-Rohani-Besuch.jpg 1105w\" sizes=\"(max-width: 815px) 100vw, 815px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus dem Archiv, Lindenspiegel 2016. Aktueller denn je.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzte Woche haben sich wieder Tausende Hamas-Sympathisant*innen und Bef\u00fcrworter*innen der Vernichtung Israels auf den Stra\u00dfen der Republik versammelt. Und der alte Slogan der Arbeiterbewegung: \u201eWann wir schreiten Seit an Seit\u201c galt auch hier: Jede Menge sich links nennende Autonome Seit an Seit mit islamistischen Verb\u00e4nden, die schon mal die <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article239955064\/Demo-in-Essen-Islamisten-fordern-Errichtung-eines-Kalifats.html\">Errichtung eines Kalifats hierzulande<\/a> forderten. Die Verquickung von Religion und Faschismus wurde aufs Erfreulichste sichtbar: Ordner sorgten im Sinne des Propheten und im Namen Allahs f\u00fcr eine strikte Geschlechtertrennung, Frauen sowie Kinder mussten am Ende des Aufzuges laufen. Bei der Abschlusskundgebung mussten sie an einer anderen Stelle stehen als die M\u00e4nner. Da war die Forderung nach Ausl\u00f6schung des Staates Israel und seiner Einwohnerinnen mal nur schm\u00fcckendes Beiwerk. Das m\u00fcsste ja die Erf\u00fcllung aller feuchten Tr\u00e4ume f\u00fcr Autonome sein: Das Kalifat Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Reale Linke gibt es nach der Selbst-Zertr\u00fcmmerung der Rest-Linken als Folge ihrer vielfach offenen Sympathie f\u00fcr die Hamas und ihres stolz zur Schau getragenen Antisemitismus kaum noch, denn wer Antisemit ist, kann kein Linker sein. Dieser Bruch ist auch nicht mehr zu kitten, mit jenen habe ich nichts gemein.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Autonome als Bestandteil der ehemaligen linken Bewegung galt ja immer auch die Bejahung eines bunten, diversen, auch queeren Lebens, mit unbedingter Akzeptanz von Gleichberechtigung und abweichenden Orientierungen, einer vielf\u00e4ltigen Kultur (zumindest was Clubs angeht, in Museen sieht man die selten) und eines Rechtes auf Rausch in allen Schattierungen.<\/p>\n\n\n\n<p>So schnell k\u00f6nnen unsere autonomen Meisterdenker bei Errichtung eines Kalifats hierzulande gar nicht auf den B\u00e4umen sein auf der Flucht vor Verfolgung, Unterdr\u00fcckung, Tod, als dass sie nicht von selbigen baumeln w\u00fcrden. Oder gek\u00f6pft, gesteinigt, H\u00e4nde abgehackt kriegen, totgeschlagen, vergewaltigt. Das alles wird bereits jetzt im \u201eKultur\u201ckreis der Israelhasser und Kalifats-Verherrlicher praktiziert f\u00fcr Drogengebrauch, Ehebruch, Gottesl\u00e4sterung, etc. pp.<\/p>\n\n\n\n<p>An dem im klinischen Sinne irren Verhalten von Autonomen und anderen Pseudolinken hierzulande und weltweit, die mit ihren Solidarit\u00e4tsbekundungen perspektivisch ihr eigenes Todesurteil f\u00fcr den Fall einer Kalifats-Realisierung unterzeichnen, wird klar, dass Antisemitismus nicht nur eine politische Bankroterkl\u00e4rung ist, sondern ein Wahn, eine tiefgreifende psychische St\u00f6rung. Leider mit wenig Aussicht auf Heilung.<\/p>\n\n\n\n<p>Man darf gespannt sein, was von denen als N\u00e4chstes kommt, Wahn n\u00e4hrt und steigert sich ja leider aus sich selbst: Solidarit\u00e4t mit dem IS? Al Kaida? Taliban? Hitler? Der hat ja immerhin den 1. Mai zum Feiertag gemacht, einem Feiertag, der allen Linken auf der Welt heilig ist. Und war Hitler in letzter Konsequenz mit seinem \u201eBefreiungsfeldzug\u201c gegen die Juden nicht ein Vorl\u00e4ufer von Postkolonialismus und Dekolonisierung, im Sinne von<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/hamas-judith-butler-fridays-for-future-gaza-israel-1.6294675?reduced=true\"> Judith Butler, Fridays for future und vielen, vielen Un-Kulturschaffenden<\/a> auf der ganzen Welt. <\/p>\n\n\n\n<p>Nur eins, das h\u00e4tte Hitler im Sinne unsere autonomen Meisterdenker lieber bleiben lassen sollen: Das mit dem Autobahnbau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Archiv, Lindenspiegel 2016. Aktueller denn je. Letzte Woche haben sich wieder Tausende Hamas-Sympathisant*innen und Bef\u00fcrworter*innen der Vernichtung Israels auf den Stra\u00dfen der Republik versammelt. 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