{"id":16418,"date":"2025-09-03T12:54:41","date_gmt":"2025-09-03T06:54:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=16418"},"modified":"2025-09-03T12:54:41","modified_gmt":"2025-09-03T06:54:41","slug":"03-09-2025-den-imperialismus-in-seinem-lauf-haelt-weder-ochs-noch-esel-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schuppen68.de\/?p=16418","title":{"rendered":"03.09.2025 \u2013 Den Imperialismus in seinem Lauf h\u00e4lt weder Ochs noch Esel auf."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/staeck-auto.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/staeck-auto-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16419\" srcset=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/staeck-auto-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/staeck-auto-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/staeck-auto-624x832.jpg 624w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/staeck-auto.jpg 867w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Plakat Klaus Staeck. 1984. Ausstellung \u201eZerrei\u00dfprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft.\u201c Neue Nationalgalerie Berlin. Sammlung 1945 \u2013 2000.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/belgien-palaestina-anerkennung-100.html\">Belgien will<\/a> die Pal\u00e4stinensergebiete bei der UN-Vollversammlung in diesem Monat als Staat anerkennen.  Die Pal\u00e4stinensergebiete als Staat anzuerkennen, ist ein grotesker Witz. Weder gibt es ein einheitliches Pal\u00e4stina-Staatsgebiet noch eine einheitliche Staatsgewalt, die die Herrschaft im Staatsgebiet durchsetzt und garantiert. Was es gibt, ist eine Terrorbande namens Hamas in Gaza und eine etwas gem\u00e4\u00dfigtere Variante davon im Westjordanland namens Fatah, die beide 2006 Krieg gegeneinander gef\u00fchrt haben und sofort in einem B\u00fcrgerkrieg \u00fcbereinander herfallen w\u00fcrden, wenn es ein einheitliches Staatsgebiet g\u00e4be.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem werde die belgische Regierung Sanktionen gegen Israel verh\u00e4ngen, teilte Au\u00dfenminister Maxime Pr\u00e9vot auf der Plattform X mit. Zu den zw\u00f6lf nationalen Sanktionen geh\u00f6rt ein Importverbot f\u00fcr Produkte aus israelischen Siedlungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kauft nicht bei Juden, nannte man das fr\u00fcher.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir kommt es vor, als seien mittlerweile auch Teile der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft regelrecht erleichtert, dass sie sich in Sachen Antisemitismus nun, 80 Jahre nach dem Holocaust, keine Hemmungen mehr anlegen m\u00fcssen. Und wer ist schuld daran? Der Jude. Wie immer in den letzten 2000 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstand und Verstand gehen \u00fcber Bord. Ob es das Bord <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/usa-verkuenden-militaerschlag-auf-boot-mit-drogen-vor-venezuela-elf-tote-a-6ca693fa-c613-4a48-a871-126c42182a0d\">jenes US-Kriegsschiffes<\/a> war, das vor der K\u00fcste von Venezuela ein angeblich mit Drogen beladenes Schiff versenkt hat, entzieht sich meiner Kenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Vermutlich waren es eher arme harmlose Fischerschweine, die dem fr\u00f6hlichen US-Imperialismus zu Opfer fielen. Dass der Spiegel in seiner Meldung als gesichert formuliert, dass es ein Drogenboot war, geh\u00f6rt zu den tausend kleinen Skandalen, die hierzulande kein Schwein interessieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher, vor dem ersten Weltkrieg, nannte man das, was der Ami da treibt, <a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Kanonenbootpolitik\">Kanonenbootpolitik  <\/a>. Die wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Scheckbuchpolitik abgel\u00f6st, in zivilisierten Zeiten, als die Sowjets noch am Ruder waren, in der Ostzone und anderswo. Damals kauften \u201ewir\u201c uns im Wettkampf der Systeme die Zuneigung des globalen S\u00fcdens mit Kohle.<\/p>\n\n\n\n<p>Das haben wir heute, vor dem dritten Weltkrieg, nicht mehr n\u00f6tig. Da gibt\u2019s keine Kohle mehr, sollen die doch verrecken. Was sie auch immer mehr tun angesichts globaler Krisen, Hungersn\u00f6te und Kriege.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn sie nicht parieren oder die gelbs\u00fcchtige F\u00f6hnwelle aus dem Capitol von seinem desastr\u00f6sen politischen Versagen ablenken will, gibt\u2019s Schie\u00dfbefehl.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Imperialismus ist seinem Lauf<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4lt weder Ochs noch Esel auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Gibt es denn gar nichts, was wir kleinen Leute (&lt; 175 cm) tun k\u00f6nnen? Doch, kleine zivilgesellschaftliche Zeichen setzen. Ich f\u00fcr meinen Teil werde zum Beispiel keine belgischen Weine mehr kaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss, wie fast \u00fcblich, die gute Nachricht: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/08\/PD25_N047_12.html\">Die Bev\u00f6lkerungszahl in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern ist seit 1990 um 16 % zur\u00fcckgegangen.<\/a> Das Problem mit der Ostzone ist also im Jahr 2235 gel\u00f6st. Die Einwohnerzahl ist dann bei Null. Ich freu mich drauf und werde den Tag mit einem belgischen Sekt begehen, wenn der Belgier bis dahin wieder zu Vernunft gekommen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plakat Klaus Staeck. 1984. Ausstellung \u201eZerrei\u00dfprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft.\u201c Neue Nationalgalerie Berlin. Sammlung 1945 \u2013 2000. Belgien will die Pal\u00e4stinensergebiete bei der UN-Vollversammlung in diesem Monat als Staat anerkennen. 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