{"id":16749,"date":"2026-01-04T16:46:56","date_gmt":"2026-01-04T10:46:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schuppen68.de\/?p=16749"},"modified":"2026-01-04T18:34:47","modified_gmt":"2026-01-04T12:34:47","slug":"04-01-2026-gutes-wohnen-sofort-fuer-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schuppen68.de\/?p=16749","title":{"rendered":"04.01.2026 \u2013 Gutes Wohnen. Sofort f\u00fcr Alle"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260104_083930_resized.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260104_083930_resized-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16750\" srcset=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260104_083930_resized-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260104_083930_resized-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260104_083930_resized-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260104_083930_resized-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260104_083930_resized-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260104_083930_resized-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Blick in den Garten. Wo ist der Klimawandel, wenn man ihn braucht? Mehr Sommer. Sofort f\u00fcr Alle.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Frieden f\u00fcr Alle nat\u00fcrlich auch und erst recht. Es geh\u00f6rt zu den Paradoxien dieser Zeit, dass die Friedensbewegung so schwach ist wie seit Jahrzehnten nicht, obwohl sie n\u00f6tiger denn je w\u00e4re. Ich war bei einer Demo gegen die Nachr\u00fcstung (Nato-Doppelbeschluss) im Bonner Hofgarten, in den Achtzigern, 300.000 Menschen. Bei den Osterdemos 2025 waren bundesweit ein paar Tausend Menschen unterwegs. Die Bewegung, wenn sie \u00fcberhaupt noch aus soziologischer Sicht so bezeichnet werden kann, ist tief gespalten: Wie umgehen mit dem Ukrainekrieg? Wie umgehen mit Verschw\u00f6rungstheorien und Antisemitismus in den eigenen Reihen? Die Bewegung hat ein verstaubtes Image, ist kaum b\u00fcndnisf\u00e4hig und findet keine Antworten auf den Rechtsruck in der Gesellschaft und deren Militarisierung.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Klimabewegung gilt, was gesellschaftliche Akzeptanz und Ausstrahlung angeht, \u00e4hnliches. Interessiert keine Schweinin mehr. Die Frauenbewegung, wenn es sowas \u00fcberhaupt noch gibt, hat sich durch ihr unsolidarisches Verhalten gegen\u00fcber den Frauen als Opfern des faschistischen \u00dcberfalls der Hamas am 7. Oktober desavouiert. F\u00fcr die zum gro\u00dfen Teil antisemitische Kulturszene gilt: Schwach wie nie, mit wehleidiger Nabelschau und unkoordinierten und kaum wahrnehmbaren Abwehrreflexen gegen die anwachsenden Haushalts-K\u00fcrzungen im Kulturbereich besch\u00e4ftigt. Meine Empfehlung: In die Produktion, Arbeiter der Stirn. Dann merkst Du vielleicht mal, wie der Arbeiter der Faust gerade so drauf ist, n\u00e4mlich voll Schei\u00dfe, und Du, Genosse Kulturschaffender, richtest Deine Arbeit endlich mal wieder auf diesen gesellschaftlichen Kompass aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Das mit der Produktion, respektive einem neuen Job im Dienstleistungsgewerbe, beispielsweise als Amazon-Fahrer, wird sich im \u00dcbrigen f\u00fcr viele Kulturschaffende von selbst ergeben, nach den Gesetzen des Marktes. Durch die K\u00fcrzungen im Kulturbereich werden viele Stellen wegfallen. Wie in der Industrie. Und nach ein paar Monaten mit einigerma\u00dfen commodem Arbeitslosengeld droht das Jobcenter, mit eiserner Faust. Also auf zu Amazon. Dass das das (3x das\/s!) Klassenbewusstsein der Betroffenen st\u00e4rken wird, kann nur hoffen, wer damals bei der Demo im Bonner Hofgarten nach einer \u00dcberdosis LSD im Kopf nicht mehr aus der Zeitschleife gekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es bleibt abzuwarten, wie viele Menschen angesichts des imperialistischen \u00dcberfalls der USA auf Venezuela auf die Stra\u00dfe gehen. Wenn Kuba f\u00e4llig ist, werden es ein paar fidele Fidel Veteraninnen mehr sein. Krieg wird immer mehr die normale Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Gestern Russland-Ukraine, Heute USA-Venezuela, Morgen China-Taiwan und \u00dcbermorgen irgendwo vor unsere Haust\u00fcr, wovon wir Heute noch gar keine Vorstellung haben. Vielleicht sogar hinter unserer Haust\u00fcr, also bei uns drinnen. Anything goes.<\/p>\n\n\n\n<p>Was macht das mit mir? Ehrlich gesagt nichts. Ich bin fast froh und dankbar, dass die im letzten Blog geschilderte Causa der LEG Immobilien mich sowohl emotional als kreativ umtreibt, f\u00fcr anderes ist kein Raum mehr. Die b\u00f6rsennotierte LEG Immobilien SE \u00a0l\u00e4sst mitten in einem der k\u00e4ltesten Winter der letzten Jahre ihre Mieter*innen in insgesamt 36 Wohneinheiten im Spengemannweg in Hannover-Badenstedt ohne Heizung und Warmwasser. Das erzeugt in mir Wut und setzt Phantasie frei. Gutes Wohnen ist ein Menschenrecht und wenn ein Konzern dagegen verst\u00f6\u00dft, wird &#8211; und jetzt wird es ein bisschen pathetisch und platt mit Siebziger-Jahre-Sound &#8211; Widerstand zur Pflicht. Ich werde also, von diesem moralischen Impuls gedr\u00e4ngt, trotz fortgeschrittenen Alters versuchen, die LEG irgendwie in den Arsch zu treten. Die Presse habe ich denen schon auf den Pelz gesetzt. Danach folgt das \u00dcbliche, kreative Aktionen vor deren B\u00fcros, eventuell am Hauptsitz in D\u00fcsseldorf, immer alles mit Medien, eine Kampagne draus machen, eine Initiative initiieren, Titel: Gutes Wohnen. Sofort f\u00fcr Alle.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird nicht viel nutzen. Sorgt aber f\u00fcr gute Laune bei allen Beteiligten. Und lenkt vom restlichen Welt\/Kriegs-Geschehen ab. Also dann \u2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blick in den Garten. Wo ist der Klimawandel, wenn man ihn braucht? Mehr Sommer. Sofort f\u00fcr Alle. Mehr Frieden f\u00fcr Alle nat\u00fcrlich auch und erst recht. Es geh\u00f6rt zu den Paradoxien dieser Zeit, dass die Friedensbewegung so schwach ist wie seit Jahrzehnten nicht, obwohl sie n\u00f6tiger denn je w\u00e4re. 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