{"id":16839,"date":"2026-02-07T15:41:41","date_gmt":"2026-02-07T09:41:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schuppen68.de\/?p=16839"},"modified":"2026-02-07T15:41:41","modified_gmt":"2026-02-07T09:41:41","slug":"07-02-2026-sinnvolle-investments-fuer-krisenzeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schuppen68.de\/?p=16839","title":{"rendered":"07.02.2026 \u2013 Sinnvolle Investments f\u00fcr Krisenzeiten."},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/pettenkofer.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"992\" src=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/pettenkofer-1024x992.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16840\" srcset=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/pettenkofer-1024x992.jpg 1024w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/pettenkofer-300x291.jpg 300w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/pettenkofer-768x744.jpg 768w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/pettenkofer-624x605.jpg 624w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/pettenkofer.jpg 1365w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Pettenkofer-Gedenkm\u00fcnze, 5 D-Mark, Silber, 1968. Max Pettenkofer war als Epidemiologe der Vater der Stadthygiene. M\u00fcnchen verdankt ihm seine Kanalisation und eine zentrale Trinkwasserversorgung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts galt M\u00fcnchen als eine der saubersten St\u00e4dte Europas, w\u00e4hrend in Hamburg die Choleraepidemie von 1892 tausende Menschen t\u00f6tete. Nat\u00fcrlich \u00fcberwiegend in Armenvierteln, wo die Hygiene ohnehin verheerend war. Diese Gedenkm\u00fcnze bekam jedes Mitglied des SCHUPPEN 68 bei der Gr\u00fcndungsparty am 6.8.68 \u00fcberreicht. Ich habe meine M\u00fcnze immer behalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist sie bei Ebay 35 Euro wert, das Vierzehnfache. Die Reall\u00f6hne sind seitdem um das dreifache gestiegen. Die Zahl der Million\u00e4re hat sich seitdem ungef\u00e4hr verzehnfacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Silber in kleiner St\u00fcckelung geh\u00f6rt f\u00fcr Krisenzeiten zur Standardr\u00fccklage. Wenn Papiergeld nichts mehr wert ist, wenn wir mal den zivilisatorischen Gau annehmen, n\u00fctzen Ihnen, liebe Leserinnen, Goldbarren auch nicht mehr viel im Alltag. Wollen Sie mit einem Unzenbarren Gold Brot kaufen gehen? Das Teil ist aktuell 5000 Dollar wert (1968 waren es ca. 40 Dollar). Da liegen Sie mit einer Unzen-Silberm\u00fcnze besser, da kann der Brotdealer Ihres Vertrauens in Krisenzeiten schon besser einigerma\u00dfen passend Brot drauf rausgeben. Die Unze Silber liegt im Moment bei ca. 80 Dollar. 1968 kostete die ca. 2 Dollar. Soviel kurz zu Ma\u00df- und Wertverh\u00e4ltnissen im entfesselten Kapitalismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls Sie einen Goldbarren besitzen, investieren Sie den lieber in Survivalkurse als drauf zu hoffen, den in Notf\u00e4llen versilbern zu k\u00f6nnen. Kurse wie \u201e\u00dcberleben in Krisenzeiten in der Wildnis oder im eigenen Garten\u201c. Wer nicht so drauf steht, in Schlingen gefangenen Kaninchen das Fell \u00fcber die Ohren zu ziehen, sollte Brotback-Kurse belegen. Und wer der Meinung ist, dass ein \u00dcberleben unter derartigen Umst\u00e4nden grunds\u00e4tzlich nicht w\u00fcnschenswert ist, sollte den Barren in Morphium investieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDerartige Umst\u00e4nde\u201c meint unter anderem atomar gef\u00fchrte Kriege, die aktuell nach dem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/new-start-abruestungsvertrag-russland-usa-wettruesten-atomwaffen-li.3380104?reduced=true\">Auslaufen des New-Start-Vertrages n<\/a>och wahrscheinlicher als ohnehin geworden sind  . Der Ami setzt offensichtlich drauf, den Russen kaputt zu r\u00fcsten. Das hat in den Achtzigern prima geklappt. Damals ist das Reich des B\u00f6sen sang- und klanglos unter anderem unter der Last der R\u00fcstungskosten implodiert. Damals waren allerdings auf beiden Seiten keine Verr\u00fcckten an der Regierung, sondern ganz normale interessengesteuerte Imperialisten. Gef\u00e4hrlich genug und das h\u00e4tte auch b\u00f6se ins atomare Auge gehen k\u00f6nnen. Aber ist ja nochmal halbwegs gut gegangen. Ob es das ein zweites Mal tut, wo wir es mit schlimmeren als normalen, n\u00e4mlich verr\u00fcckten Imperialisten zu tun haben, darauf w\u00fcrde ich im Moment keine Wette eingehen. Also bin ich gerade dabei mir ein Survivalkit zuzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorrangig nat\u00fcrlich f\u00fcr den Fall, dass hier mal f\u00fcr eine Woche der Strom ausf\u00e4llt, wie neulich in Berlin. Sabotage. Der Russe. Oder Linksextreme. Chinesen. Rechtsextreme. Islamisten. Weltuntergangssekten. Was wei\u00df ich, bin ich Jesus? Der M\u00f6glichkeiten sind viele und das Szenario ist erheblich wahrscheinlicher als das mit den atomaren Kriegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Drauf gekommen auf dieses ganze Armageddonged\u00fcstere bin ich bei der Suche nach einem neuen Radio. Warum nicht gleich ein Kurbelradio, f\u00fcr Krisenf\u00e4lle? L\u00e4uft auch \u00fcber Solar, kann man Stromunabh\u00e4ngig das Handy und dessen Taschenlampe mit aufladen. Bestimmt gibt es eine Version, mit der man auch Spiegeleier braten kann. Hier der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/vergleich\/kurbelradio-test\/?gid=EAIaIQobChMIiIC7g4jHkgMVc4CDBx2EmSB3EAAYAyAAEgKiZPD_BwE&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_content=search&amp;utm_term=aid-848-783-7572-c-1901613589&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=1901613589&amp;gclid=EAIaIQobChMIiIC7g4jHkgMVc4CDBx2EmSB3EAAYAyAAEgKiZPD_BwE\">Testsieger<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Also ich bin ganz vernarrt in das Ding und hoffe, dass ich das nicht umsonst gekauft habe!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pettenkofer-Gedenkm\u00fcnze, 5 D-Mark, Silber, 1968. Max Pettenkofer war als Epidemiologe der Vater der Stadthygiene. M\u00fcnchen verdankt ihm seine Kanalisation und eine zentrale Trinkwasserversorgung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts galt M\u00fcnchen als eine der saubersten St\u00e4dte Europas, w\u00e4hrend in Hamburg die Choleraepidemie von 1892 tausende Menschen t\u00f6tete. 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