{"id":9686,"date":"2018-11-02T12:44:52","date_gmt":"2018-11-02T06:44:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=9686"},"modified":"2018-11-02T18:02:04","modified_gmt":"2018-11-02T12:02:04","slug":"02-11-2018-hackfresse-und-furunkel-oder-eiterbeule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schuppen68.de\/?p=9686","title":{"rendered":"02.11.2018 \u2013 Hackfresse und Warze oder Pickel"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181101_155329_resized.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181101_155329_resized-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"833\" class=\"alignnone size-large wp-image-9687\" srcset=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181101_155329_resized-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181101_155329_resized-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181101_155329_resized-624x832.jpg 624w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20181101_155329_resized.jpg 1548w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Hackfresse, Ekel erweckend. Gesehen in der City einer x-beliebigen Stadt. <\/em><br \/>\nFriedrich Nietzsche \u00fcber Sch\u00f6nheit: <em>\u201eDie edelste Art der Sch\u00f6nheit ist die, welche nicht auf einmal hinrei\u00dft, welche nicht st\u00fcrmische und berauschende Angriffe macht (eine solche erweckt leicht Ekel), sondern jene langsam einsickernde, welche man fast unbemerkt mit sich forttr\u00e4gt und die Einem im Traum einmal wiederbegegnet, endlich aber, nachdem sie lange mit Bescheidenheit an unserm Herzen gelegen, von uns ganz Besitz nimmt, unser Auge mit Tr\u00e4nen, unser Herz mit Sehnsucht f\u00fcllt.<\/em>&#8220; (Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch f\u00fcr freie Geister. 1878)<br \/>\nDer Mann hat ja so recht. Ich liebe das Prinzip Stadt, Stadtluft macht frei, und der Duft der Metropolen ist der s\u00fc\u00dfeste von allen. Auf dem Land w\u00fcrde ich bei lebendigem Leib vor mich hin kompostieren und in einer Kleinstadt w\u00fcrde ich mir jeden Morgen einen Nagel in den Kopf h\u00e4mmern, um zu merken, ob ich noch lebe. Aber Innenst\u00e4dte sind im Normalfall der Vorhof zur H\u00f6lle. Eine Orgie gleichgeschalteten, geschmacksfreien Prollkonsums, mit Bildern und Impressionen, die alles an und in mir beleidigen, so schnell kann ich gar nicht Pillen und Drogen einwerfen, um von dem Horrortrip runterzukommen, wenn ich mal durch die \u201eCity\u201c muss. Kein Wunder, dass der Zombieklassiker schlechthin \u201eDawn oft he Dead\u201c von George Romero in einem Einkaufszentrum spielt.<br \/>\nEs geht mir um das Prinzip Stadt, um Orte von Kultur, Zivilisation, um R\u00e4ume, die Impulse und Ver\u00e4nderungen produzieren, um diese kleinen magischen Momente, in denen man merkt: Hurra, ich lebe noch. Und heiter und beschwingt seines Weges zieht.<br \/>\nBis man an irgendeinem Bildschirm mit ntv-News den Sauerland Rocker Friedrich Merz erblicken muss, der Mediendarling im Moment.<br \/>\nDass dieser Politzombie aus der Gruft der Mafiabande von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BlackRock#Kritik\">Blackrock<\/a>  wieder das Licht der \u00d6ffentlichkeit erblickt und dabei nicht sofort zu Staub zerf\u00e4llt, beschreibt den Zustand unseres Gemein- und dieser Name ist sowas von berechtigt -Wesens bestens<br \/>\nDer Sauerland Rocker, der mit seiner Mofa einmal \u00fcber die Feldwege seiner trostlosen Heimat ge\u00f6ttelt ist, dabei gegen eine wehrlose M\u00fclltonne getreten hat und versucht hat, das als Easy-Rider-Legende zu stilisieren, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/friedrich-merz-hat-er-seine-jugendsuenden-nur-erfunden-a-107627.html\">dabei kl\u00e4glich scheiternd sich erb\u00e4rmlich blamierte<\/a>, sowas soll mich mal regieren? Schlimmer nur als der unsoziale Nach-Merz (Witz f\u00fcr Schwerintellektuelle) ist nur der asoziale Jens Spahn. Die Niedertracht muss man erstmal besitzen, als Angeh\u00f6riger einer immer noch diskriminierten Minderheit &#8211; outen Sie sich mal in Niederbayern als Schwuler &#8211; erbarmungslos auf andere Minderheiten einzupr\u00fcgeln, seien es Arbeitslose oder Fl\u00fcchtlinge. Solche Figuren wie Spahn jagen mir neben Ekel auch Angst ein. Sie sind zu allem f\u00e4hig, wo Merz nur k\u00fchl kalkulierender, machtgeiler Opportunist ist. Ich hatte Jens Spahn mal zu einem Praktikum eingeladen, wor\u00fcber <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/Hartz-IV-Spahn-zu-Armutspraktikum-eingeladen,spahn172.html\">fl\u00e4chendeckend die Weltpresse berichtete<\/a>. Nat\u00fcrlich hat er abgesagt. Aber in Vorbereitung einer Zusage, was sicher von Medien begleitet worden w\u00e4re, hatte ich mir in Rot und Punkt 24 auf meine To-Do Liste geschrieben: \u201eReiss! Dich! Zusammen!\u201c W\u00e4re ich da ehrlich geworden \u2026 oje.<br \/>\nMerz oder Spahn, Warze oder Pickel. Oh, Angela, ich vermisse Dich jetzt schon. Liebe Gemeinde, wir erheben uns von unseren Pl\u00e4tzen und singen f\u00fcr unsere Bundeskanzlerin pr\u00e4faktisch gemeinsam mit den Equals: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yPVRzKCWlGI\">Baby, come back&#8230;. <\/a><br \/>\nZu Frau Dr. Merkel siehe auch oben, Nietzsche \u00fcber Sch\u00f6nheit. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hackfresse, Ekel erweckend. Gesehen in der City einer x-beliebigen Stadt. 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