{"id":9733,"date":"2018-11-24T15:54:58","date_gmt":"2018-11-24T09:54:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schuppen68.de\/?p=9733"},"modified":"2018-11-24T15:56:01","modified_gmt":"2018-11-24T09:56:01","slug":"24-11-2018-rosen-statt-kaelte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schuppen68.de\/?p=9733","title":{"rendered":"24.11.2018 \u2013 Rosen statt K\u00e4lte."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rose-im-winter.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rose-im-winter-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" class=\"alignnone size-large wp-image-9734\" srcset=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rose-im-winter-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rose-im-winter-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rose-im-winter-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rose-im-winter-624x468.jpg 624w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rose-im-winter.jpg 1032w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Rosen statt K\u00e4lte, heute Morgen im Garten.<\/em> Eine Mutation, als Produkt der Evolution Vorbotin einer neuen st\u00e4hlernen Rosenrasse, die allen Widrigkeiten trotzt? Oder Produkt der menschengemachten Klimaerw\u00e4rmung, das nach diesen W\u00e4rmerekorden bis in den November hinein einfach nur seinen normalen Zyklus verl\u00e4ngert?<br \/>\nDer Mensch pfuscht ja auf allen Ebenen der Natur ins Handwerk. Was mir aus den letzten Tagen als Meldung in Erinnerung blieb, war unter anderem, dass die Treibhausgas-Werte so hoch sind wie nie zuvor. Es ist mittlerweile 5 nach 12, der Prozess ist offensichtlich unumkehrbar, die Frage ist nur, wie dramatisch die Effekte ausfallen und wo man den Prozess abbremsen kann. Aus den Beobachtungen meines Alltags w\u00fcrde ich sagen: Nirgendwo. Wenn ich mir die SUVs vor meinem Fenster angucke und mein eigenes Flugreise-Verhalten, ist es kein Zweifel, den ich \u00fcber mangelnde Lernf\u00e4higkeit der Spezies Homo Idioticus hege, es ist Gewissheit, die ich besitze. Die Anpassungsf\u00e4higkeit des Menschen an seine Umwelt mag individuell ph\u00e4nomenal sein, als Gattung ist er mit der Geschwindigkeit der Ver\u00e4nderung in der digitalen Welt \u00fcberfordert.<br \/>\nMir egal. Ich kann auf die Gattung Mensch gerne verzichten. Ich hab gebucht, eine Woche da, wo es 20 Grad sind, die Sonne ein mildes L\u00e4cheln \u00fcber einsame Str\u00e4nde legt und die Eingeborenen den gemeinen Teutonen Saisonbedingt nicht mehr oder noch nicht als Angeh\u00f6rigen einer feindlichen Invasionsarmada betrachten. Ich hoffe nur, dass mich dort keine West-Nil-Fieber-M\u00fccke sticht oder gar eine b\u00f6se Anopheles mich mit Malaria infiziert, ansonsten nach mir die Sintflut. \u00d6kologisch gesehen bin ich Teil des Problems, in Sachen soziale Gerechtigkeit Teil der L\u00f6sung. Kann ich mit leben. Wer ist schon perfekt.<br \/>\nIn Sachen Malaria besteht zumindest Hoffnung. Es ist wohl Forscherinnen gelungen mittels Eingriffen in das Erbgut von M\u00fccken die klassische Vererbung so au\u00dfer Kraft zu setzen, dass sich innerhalb weniger Generationen die unfruchtbaren Weibchen durchsetzen, was am Ende logischerweise den Kollaps einer Population bedeutet. Typischer Machbarkeitswahn von Technikerinnen. Seuchen und Pandemien sind nicht so sehr eine Frage von Viren und Bakterien, sondern eine Frage von Bildung, Infrastruktur und Armut. Gib den Leuten ein Malarianetz, versorge sie mit sauberem Wasser, Medikamenten und Krankenh\u00e4usern, von guter Ern\u00e4hrung und Jobs ganz zu schweigen, und schon wird Malaria nur noch ein individuelles Problem und nicht mehr das von ganzen Weltregionen. Was an Seuchen am t\u00f6dlichsten wirkt, ist Armut. Ich warte nur darauf, dass irgendein misanthropischer Forscher auf die Idee kommt, M\u00fccken f\u00fcr die \u00dcbertragung eines Virus kompatibel zu machen, das die Mortalit\u00e4tsrate von Ebola und die Widerstandsf\u00e4higkeit eines Norovirus hat. Hollywood l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Und wo bleibt das Sch\u00f6ne? Hier:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/180505Portugal-036-quinta-d.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/180505Portugal-036-quinta-d-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" class=\"alignnone size-large wp-image-9735\" srcset=\"https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/180505Portugal-036-quinta-d-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/180505Portugal-036-quinta-d-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/180505Portugal-036-quinta-d-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/180505Portugal-036-quinta-d-624x468.jpg 624w, https:\/\/www.schuppen68.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/180505Portugal-036-quinta-d.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Quinta de la Rosa (die hellen Geb\u00e4ude am linken Flussufer) am Douro, wo das k\u00f6stlichste Getr\u00e4nk auf Erden produziert wird: Der Portwein.<\/em><br \/>\nSch\u00f6nes Wochenende, liebe Leserinnen, ich fang an zu packen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rosen statt K\u00e4lte, heute Morgen im Garten. 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