Archiv für den Autor: admin

05.07.2015 – Sommerimpressionen 2

Das ist kein Hochsommer, das ist Höchstsommer. Diesen Begriff habe ich sogar gegoogelt, um sicher zu stellen, dass das meine Erfindung ist, sonst hätte ich ihn hier nicht geschrieben, und zu meinem Erstaunen gibt es den nur im Zusammenhang mit dem Ex-Hoechst Konzern. Das waren noch Zeiten, als Konzernbegriffe eine Bedeutung hatten und nicht reine Neologismen waren wie Lanxess, bei dem keine Sau weiß, was es bedeuten soll und es auch niemanden interessiert. Na ja, früher war sowieso alles besser. Aber ich bin nach wie vor Teil der Lösung und nicht Teil des Problems.
griechenland demo
Hier bin ich bei einer spontanen Griechenland Soli-Demo (Man sieht mich nicht, weil ich das Foto gemacht habe). Cirka 30 Hanseln und Greteln marschierten über den hiesigen Boulevard, hielten sich strikt an die polizeiliche Auflage, nahenden Straßenbahnen Platz zu machen und skandierten skurrile Parolen wie „Schäuble, Merkel, Hedgefondsferkel“. Ich übte praktische Solidarität, verklappte aus meinem mitgeführten Flachmann Ouzo, der ca. 30 Grad warm war und sofort seine Schuldigkeit erfüllte. Ich verfiel in mein Demo-notorisches „Bürger runter vom Balkon, Solidarität mit Vietkong“ und fühlte mich mopsfidel.
Es war eine Stimmung, die bar jeden Alltags war, ich mittendrin, unter Kumpels und der Spruch „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ bekam auch auf lokaler Ebene auf dem Boulevard Bedeutung. Ein warmes Gefühl stieg in mir auf. Es war aber auch die Hitze des Sommers dabei. Deshalb radelte ich vor Ende der Redebeiträge zum Kiesteich, Runde schwimmen.

03.07.2015 – Sommerimpressionen.

goldener neger
Meine Sonnenblumen schießen wieder in die Höhe, dass es eine Pracht ist. Eigentlich mag ich keine Sonnenblumen, Ökokitsch. Aber die blühen schön lange. Meine Kräutersammlung ist wesentlich umfangreicher als meine Kochkünste. Das Zeug steht großenteils im Garten rum, sieht nett aus und riecht gut. Am intensivsten im Sonnenschein riecht Salbei, vor Rosmarin, Thymian, selbst vor Lavendel. Betörend. Aber nichts im Vergleich zu den Mülltonnen meines Nachbarn, einem kleinen Italiener, mit Fisch im Angebot. Wie alle kleinen Italiener natürlich Kult. Was ist heutzutage nicht alles Kult. Eine Mülltonne mit Fischresten in der Sonne, dieses Odeur kegelt mich jedes Mal regelrecht vom Fahrrad, wenn ich an dem Laden vorbei radele. Es ist richtig körperlich, als ob man durch einen Wattewand fährt. Ähnlich wie die Hitze im Moment, wenn man in der Sonne bei 38 Grad mit dem Rad auf einer durchglühten Betonkreuzung steht. Dieses Gefühl, wenn man danach in die Fluten eines Kiesteichs taucht, ist durch nichts zu ersetzen.
bonnie
Meine letzte Katze lag im Sommer gerne in Blumentöpfen. War wohl irgendwie kühl und sie hatte den Überblick. Das Tier war aus dem Heim, wollte keiner haben, die hatte von Katzenaids bis Leukämie alle Krankheiten dieser Welt, ist auch nur 6 Jahre oder so geworden. An ihrem letzten Tag hat sie sich noch mal aufgerafft, ein nahegelegenes Mäusenest geräubert und mir peu a peu 6 junge Mäuse in die Küche geschleppt, als Abschiedsgeschenk für eine schöne gemeinsame Zeit. Ich muss jetzt noch, Jahre später, beim Schreiben schlucken vor Rührung. Das war’s dann mit den schönen Sommerimpressionen, irgendwie entgleiten mir diese persönlichen Blogeinträge in letzter Zeit immer. Schreiben als work in progress oder so. Ich wünsche allen Leserinnen einen sonnigen Tag, einen kühlen Kopf und ein heißes Herz, aber nur metaphorisch. Bei dem Wetter ist fast alles metaphorisch.

30.06.2015 – Politprominenz gab sich die NETZ in die Hand.

Ministerpräsident Weil mit NETZ, links Martin Fischer, Sprecher LAK
Ministerpräsident Stephan Weil mit der NETZ an unserem Zelt beim Tag der Niedersachsen
Sozialministerin Rundt mit NETZ
Sozialministerin Rundt mit der NETZ an unserem Zelt beim Tag der Niedersachsen. Abgesehen davon, dass ich unter anderem dafür bezahlt werde, so was zu organisieren, bleibt die Frage: Was bringt das? Was bringt es, bei so einem Bier- und Erbsensuppe-Event mit 320.000 Besucherinnen Kunst & Kultur zum Thema „Spaltung der Gesellschaft“ zu präsentieren? Was bringt es, Politprominenz zu so einem Fototermin inklusive 10 Minuten (Fach) Gespräch ans Zelt zu kriegen? Gute Frage. Es gab ein paar Reaktionen, an denen wir merkten, die Arbeit war nicht umsonst. Aufklärung im besten Sinne. Es war ein angenehmes Gefühl zu wissen, dass wir das einzige Zelt waren, dass mit einem unangenehmen Thema der bierseligen Partylaune unterhaltsam in die Erbsensuppe gespuckt hat. Und es gab schöne und lustige Momente, wie den, wo der Ministerpräsident mit einem Schuss die Mauer zwischen Arm und Reich fällte.
Ministerpräsident Weil schiesst Mauer zwischen Arm und Reich ein

Mauer zwischen Arm und Reich-eingeschossen
Chapeau, MP. Jetzt in der Praxis so handeln!
Nicht zu unterschätzen bei dem Event: Das Zelt Team hatte intern und mit Besucherinnen durchaus Spaß. Ist ja auch nicht zu verachten, Spaß bei der Arbeit. Sonnige Tage und dito Gemüt allen! (Alle Fotos: A. Beinsen)

26.-28.06.2015 – Unser Programm beim Tag der Niedersachsen in Hildesheim im „Niedersachsendorf“.

Volles Programm und zwar hier Programm LAK Tag der Niedersachsen!
mauer zerschossen
Weil’s so schön war, noch mal: Die Mauer (zwischen Arm und Reich) wird wieder zerschossen.
Strassenmusiker vor der Mauer
Echte Straßenmusiker: Die Violin Guys.
Gipsperformance Wohnungslosigkeit-Quelle Veenhoven
Der Protektor – Spektakuläre Performance mit Olaf Heinrich zum Thema „Wohnungslosigkeit“. Der Künstler ummantelt sich komplett mit Gips und lässt das aushärten ….
Und weitere zahlreiche Aktionen, Kunstinstallationen, Performances, Lesungen und natürlich
NETZ
die NETZ – Niedersächsische Teilhabe-Zeitung
Bei dem Programm kein Wunder, dass Ministerpräsident Weil und Sozialministerin Rundt ihren Besuch angesagt haben.

10.06.2015 – Achtung NETZhaut, NETZer kommt aus der Tiefe der Druckerei ins InterNETZ. NETZ geht’s lohoos: DIE NETZ IST DA!

NETZ - Niedersächsische Teilhabe-Zeitung
Die NETZ – Niedersächsische Teilhabe-Zeitung ist da. Und zwar hier NETZ – Niedersächsische Teilhabe-Zeitung. Ein bundesweit einmaliges Projekt zum Thema „Armut und Ausgrenzung“, an der Schnittstelle zwischen Verbänden, Politik und nicht zuletzt Betroffenen! Mit hohem Kultur- und Kunstfaktor, denn: „Kunst ist für den Menschen genauso ein Bedürfnis wie Essen und Trinken (Dostojewski)“. Gemacht wird die NETZ vom Trio kongeniale Beinsen, Gleitze (V. i. S. d. P. , nicht zu verwechseln mit V.S.O.P. , führt aber direkt dahin) und Sievers. Ein paar Hintergrundinformationen zum making of:
Der Anteil des Schreibens bei der Produktion einer Zeitung beträgt maximal 2 Prozent. Der Rest ist Planung, Organisation, Verwaltung, Vertrieb, Finanzierung organisieren, Autoren in den Arsch treten, Werbung machen.
Zeitung macht Spaß, ist aber Knochenarbeit. Alle drei Herausgeber verdienen echtes Geld mit anderer Arbeit und haben dieses Projekt als zusätzlichen Stress am Hacken. Alle drei Herausgeber sind veritable Stadtneurotiker, besonders der V. i. S. d. P., der mit seinen Krawallanfällen seinen Kollegen mitunter das Gemüt verfinstert. Sorry dafür, Jungs.
zwei hammermänner 2
Eins der zahlreichen Bilder, die nicht in die Druckausgabe gekommen sind (Foto: Beinsen) Hammermann, Hannover, Hanomag.
Die NETZ unterliegt keinerlei Kontrolle oder gar Vorgaben, obwohl sie ohne Förderung durch das Land Niedersachsen und Anzeigenkunden wie Caritas, Diakonie und ver.di nicht machbar wäre. Eine Zensur findet selbstverständlich nicht statt, auch unsere Autoren können schreiben, was sie wollen (außer natürlich rassistischem, antisemitischen oder Pegidaähnlichem Dreck).
Die NETZ ist – so wie unsere Aktionen zum Tag der Niedersachsen (26. – 28.Juni, Hildesheim, Programm folgt demnächst) am Zelt der Landesarmutskonferenz – Bestandteil der Langzeitintervention „Armut? Das ist doch keine Kunst!“: Diese Intervention läuft seit 2013. Ende? Post mortem. Diese Intervention zielt auf direkte Eingriffe in gesellschaftliche Prozesse mit kreativen und künstlerischen Mitteln – mit dem Ziel der Veränderung.
Und – last but not least: Das Gefühl der Anerkennung für so ein ungewöhnliches Projekt, die nach dem Vertrieb der Zeitung als Feedback kommt, ist suchtgefährdend. Das ist ein anderes Gefühl, als wenn man einen Fachtag gut organisiert hat oder einen Vortrag ordentlich absolviert. Das ist nur vergleichbar mit Adrenalin und Endorphin nach einem geglückten Bühnenauftritt. Dafür machen wir das Ganze – abgesehen von der Einsicht in die politische Notwendigkeit des Ganzen. Die ist aber eine Kopfgeburt und Kopfgeburten sind selten geil.

31.05.2015 –Über die Korrelation des Auftretens von Massenmördern und CDU Wahlergebnissen in von mir biografisch besetzten Regionen.

Aus Bilshausen, meiner ursprünglichen Heimatgemeinde im Eichsfeld, stammt die Massenmörderin Elisabeth Wiese. Die CDU hat hier ein Wahlergebnis bei der letzten Kommunalwahl von 64 % erzielt. In Hannover, meiner derzeitigen Heimat, hat die CDU 25 %, von hier stammt der Massenmörder Haarmann. Bei einer möglichen Aussage über eingangs erwähnte Korrelation muss man berücksichtigen, dass Haarmann einen ungefähr 5mal größeren Mordkoeffizienten besitzt.
bilshausen rathaus
Bilshausen, Rathaus. Um dahin zu gelangen, muss man sich man sich links halten, wenn man aus Richtung Bodensee kommt. Wenn man rechts abbiegt, kommt man zum Osterberg und verfehlt das Rathaus! „Du graue Stadt am Meer“, diese Zeilen widmete der Dichter Theodor Storm Bilshausen zu Recht nicht und nach wie vor ist in der postpopkulturellen Essayistik umstritten, ob Frank Sinatra mit seinen unsterblichen Zeilen „If you can make it here you can make it anywhere“ Bilshausen meinte. Ich habe es in Bilshausen jedenfalls nicht geschafft, bin daher im Gegensatz zu Elisabeth Wiese auch nicht berühmt, sondern lediglich, wie ein Künstlerkollege formulierte, „regional teilbekannt“ und das auch nur bei denen, die mich kennen.
Anfang der Sechziger, die linksradikale Künstlergruppe „Situationistische Internationale“ um Guy Debord erlebte in Paris ihren inszenatorischen Spektakel Höhepunkt, soll ich bei einer Wallfahrt zum Höher Berg (242 Meter) – das Eichsfeld ist zu 90 % katholisch – ein Klappstühlchen in einen Straßengraben geworfen haben und über die Felder alleine nach Hause gelaufen sein. Ich habe daran kaum noch Erinnerungen, diese Geschichte von militanter antiklerikaler Verweigerung wird aber heute noch an den Lagerfeuern meiner Verwandtschaft in allen Einzelheiten kolportiert. Es soll den ganzen Tag noch nach Schwefel gestunken haben in der Gegend, mir wären kleine Hörner und ein Bocksfuß gewachsen für eine Woche und es soll eine große Missernte in dem Jahr gegeben haben. Was die Leute halt so erzählen, wenn sie einen in der Kiste haben. Aber hier scheint doch schon der Rebell der späteren Jahre auf.

30.05.2015 – Manchmal könnte ich heulen.

Zum Beispiel bei der Dokumentationsarbeit fürs Archiv. Alle Macht den Archivaren.
kunsthausierer
ver.di Streikaktion Versicherungsbranche in Hannover am 13.05.2015 . Paar Hundert Kolleginnen, die sich für höhere Löhne einsetzten und ich war für den kulturellen Rahmenbeitrag gebucht. Hab als KunstHausierer die Leute bisschen mit einem Satirequiz mit Preisen zur Tarifrunde aus dem Bauchladen und ähnlichem „bespaßt“. Kam gut an, hat mir auch Spaß gemacht. Bis zu dem Zeitpunkt, wo mir beim Einsortieren des Bildes ins Archiv einfiel, was vor Jahren mal der „kritische“ Hintergrund zur Entwicklung der Figur des „KunstHausierer“ war und was, auch bei mir, im Rahmen zahlreicher öffentlicher Aktionen und Auftritte mittlerweile komplett untergegangen ist. Es ist halt irgendwie ein Walk act oder Comedy, Bespaßung eben, bei der ich fast nie dazu komme, auf den Hintergrund einzugehen.
Die Sonderform des Hausierers, einer vorindustriellen prekären Erwerbsform, war der Kolporteur, der Literatur in seinem Bauchladen hatte. Er wurde permanent von der Zensur kontrolliert, weil der Staat durch die aufkommende Lesekultur nach der Erfindung des Buchdrucks das Anwachsen revolutionärer Strömungen befürchtete. Oft waren Juden und Roma im Hausierergewerbe unterwegs. Im Rahmen der Aktion „Arbeitsscheu Reich“ wurden 1938 zahlreiche Juden und Roma, von der Gestapo verhaftet, die sich die Daten dafür von der Arbeitsämtern besorgt hatte. Diese Aktion bildete insofern einen relativ spektakulären öffentlichen Auftakt zum späteren Holocaust, weil sie den „Volksgenossen“ nicht verborgen geblieben sein konnte. Der Hausierer war im ländlichen Raum eine flächendeckende Instanz, sein Erscheinen bildete in den Dörfern einen markanten Höhepunkt im Wochenablauf und es war jedem klar, was diese Aktion zu bedeuten hatte. Ich habe meine Oma vor Jahrzehnten mal gefragt, was denn nach 1938 aus dem Hausierer von Bilshausen geworden sei. Meine Oma war eine einfache Frau, die von den medialen Verdrängungs- und Entschuldungsdiskursen der Nachkriegszeit a la „Wir haben von nichts gewusst und waren auch nur Opfer“ völlig unbetroffen war. Sie antwortete: „Na, den Juden Katz werden sie wohl abgemurkst haben.“ Abgemurkst. Wortwörtlich. Fiel mir alles gerade wieder ein und ich wollt’s nicht untergehen lassen. Morgen gibt’s aber wieder was lustiges, einen Leihwitz oder sowas.

28.05.2015 – Für unsere Gästinnen stellen wir HockerInnen bereit.

auch gästinnen sind herzlich eingeladen
Gesehen in Berlin in der Potsdamerstr. Aus feministischen Diskursen, so es sie überhaupt noch gibt und sie nicht in abstrusen Theoriediskussionen von verbeamteten LehrstuhlinhaberInnen und festangestellten Gleichstellungsgenderbeauftragten versandet sind, halte ich mich als Macker selbstverständlich heraus. Und ich würde auch zur Matriarchatskunde mein Chauvischandmaul halten, hätte ich nicht den bösen Verdacht, dass es dabei nicht um die gläserne Karriere-Decke für Frauen im gebärfähigen Alter geht und auch nicht um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, auch und gerade für Frauen, sondern eher um das synchrone Menstruieren im Rhythmus der Gestirne am Strand von Mediterranien oder Goa. Aber was versteh ich schon davon….Den Namen Bär-olina allerdings find ich schön, hat sowas bäriges …
al fresco potsdamerstr
Al fresco Arbeit, auch in der Potsdamerstr. In aufgetragenen Putz wird das Wandbild geritzt resp. in diesem Fall mit Bohrhammer gefräst, Vorläufer des Graffiti, auch vom Wortstamm „Sgraffito“ her.
Die Potsdamerstr. in der Nähe des Kudamm soll ja dazu beitragen, die kulturelle Dominanz des Ostens in Berlin abzulösen. Wir waren in der „Potse“ in einem Kulturverein bei unserem Berlinaufenthalt zum Bundesliga gucken am letzten Spieltag, ziemlich durchgeknallt da. Bier 1,50 oder so, bei den Preisen haben wir gleich geraunt: Geldwäsche, Drogenhandel. Ist der Handel noch so klein, bringt er doch mehr als Hände Arbeit ein, hab ich mal gelernt, Kapitalismus eben. Aber schön wars da, alle nett, und gute Laune, und ich konnte ordentlich gröhlen.

27.05.2015 – Karneval der Kulturen Impressionen II.

zwanglos zwanghaft
Mein Lieblingsswingerclub. Liegt an der Umzugsstrecke, hält sich seit Jahren. Meine automatische Rechtschreibkorrektur kennt so was nicht, sie ist etwas prüde, aber inhaltlich auf der Höhe und schlägt mir vor: Lieblingszwingerclub. Wenn Deutsche mal zwanglos werden, sollte man seine Beine – und alles andere wohl auch – in die Hand und Reißaus nehmen. „Reißaus“ erkläre ich hiermit nebenbei zum Lieblingswort des heutigen Eintrags. Zur Erhaltung des Wortes bitte ich alle Leserinnen, es in den nächsten drei Tagen dreimal pro Tag zu benutzen. Dieses „III“ beim Swingerclub sagt mehr aus als alle psychoanalytischen Ansätze. Zwanghaft Zwanglos. Grausig. Gab da mal ein Kinderlied: „Wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel blau gemacht! Dreht Euch nicht um, der Plumpsack geht um.“ Es gibt eine direkte Verbindung vom Plumpsack zum Swingerclub III. Ich würde aus dem Plot einen Horrorfilm machen, wie der Plumpsack sich nächtens in die Swingerclubs schleicht, er hat natürlich einen Buckel, mit einer Kettensäge in der Hand, die aber ein Solarmodul hat, der Plumpsack ist der ersten ökologische Wiedergänger der Filmgeschichte, und dann, während Frieda Normalverbraucherin unter der Last oder Lust des Vollzugs keucht, sägt der Plumpsack mit einer grausig eleganten Bewegung … oh Gott, der Eintrag entgleitet mir, ich schwöre ich habe keinerlei Drogen zu mir genommen in letzter Zeit, es ist 8.33 Uhr und ich mache gerade Frühstückspause! Reiß Dich (meint: mich) zusammen. Something completely different.
immer mehr
Davon gibt es immer mehr beim Umzug und sie sehen immer “normaler” aus. „Normaler“ erkläre ich hiermit nebenbei zum Fuckword des heutigen Eintrags.