
Berlin, Bernauer Str.

Oberbaumbrücke/East Side Gallery

Philharmonie, Potsdamer Platz.
Die Bilder sind KI-generiert. Ich hatte keine Lust, das noch realitätsnäher zu gestalten. Es sieht auch so schon schön und heiter aus. Eine bessere Welt. Deutschland und Berlin zweigeteilt? Ja Bitte! Hier der halbwegs demokratische Westen, drüben die faschistische Ostzone.
Natürlich müsste man im Rahmen einer Übergangsfrist einen Bevölkerungsaustausch vornehmen. Die ca. 50 % demokratisch gesinnten Insassen der Ostzone dürfen in den Westen übersiedeln, das wären inklusive Ostberlin ca. 7 Millionen Menschen. Dafür würden die ca. 25 % faschistisch gesinnten AfD-Nazis aus dem Westen in die Ostzone umgesiedelt. Das wären ca. 17 Millionen, mit Westberlin. (Jeweils inklusive Kinder, gemessen am AfD-Wahlanteil). Die nicht nur politischen Vorteile liegen auf der Hand:
Der von Abwanderung ausgezehrte Osten erhält frisches Blut, im teilweise übervölkerten Westen erhält die Natur wieder mehr Möglichkeiten zur Regenerierung. Die innergesellschaftlichen Konflikte werden reduziert, die Gesinnungen sind ja homogener. Andersdenkende und Migrant*innen, die vom Osten rübergemacht haben, fühlen sich wieder sicherer. Im Osten wird der Russe wieder stationiert und statt des derzeitigen gefährlich instabilen Vorkriegszustandes treten wir auf Grund der direkten Konfrontation wieder in das stabile Vorwende-Klima des Kalten Krieges. Die Lebensverhältnisse sind anders als zu DDR-Zeiten einigermaßen angeglichen, was man an den Bildern sieht, es besteht also kein ökonomischer Grund zur Flucht.
Fluchtversuche wird es trotzdem immer geben, allein, weil die Mauer da ist. Hier muss vorher völkerrechtlich verbindlich geklärt werden, von welcher Seite der Mauer auf wen geschossen werden darf und soll. Keine Mauer ohne Schießbefehl. Früher war die Schussrichtung klar: Es wurde vom Osten geschossen, auf Ostler, Grenzverletzter, die in den Westen wollten. Für die Zukunft zeichnet sich eine umgekehrte Schussrichtung ab, nämlich vom Westen aus in Richtung Osten, auf Grenzverletzter, die den antifaschistischen Schutzwall überwinden wollen. Das muss noch geklärt und die Entwicklung abgewartet werden.
Es ist ja theoretisch auch vorstellbar, dass die faschistische Entwicklung im Westen trotz Übersiedlung der Nazi-Elemente weiter geht und Faschisten aus dem Westen in das Mutterland des Faschismus wollen, in den Osten. Wer darf dann auf wen schießen? Idealerweise beide Seiten auf alles, was sich bewegt?
Es ist überhaupt noch vieles unklar, vor allem: Welchen Namen soll das Gebilde im Osten, jenseits der Mauer bekommen? DDR 2.0? Ostzone? DFR, Deutsches Faschistisches Reich? Da muss noch sehr viel diskutiert und erwogen werden, vorurteilsfrei, intellektuell, redlich, mit Ernst und Augenmaß.
So bleibt am heutigen Feiertag der Skandal, dass bei den ganzen Sonntagsreden eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Wiedererrichtung der Mauer unter den Teppich gekehrt wird und nur in diesem Blog erfolgt.











