
Oldtimer Ford A vor meiner Tür. Früher war alles schöner und besser.
Wie man’s nimmt. Das Modell ist aus den 30ern. Als der Faschismus seinen Siegeszug antrat und die Welt in Schutt und Asche legte.
Was hilft wirklich gegen die Faschisten, die der Mainstream hierzulande meist vornehm Rechtsextremisten nennt? Viele Strategien gegen die AfD gelten als gescheitert. Fünf führende Forscherinnen und Forscher der Sozial- und Gesellschaftswissenschaft erklären hier auf Spiegel-online, wie sich die Partei noch stoppen ließe.
Die Antworten machen eins klar: Die AfD ist nicht mehr zu stoppen. Hiesige Experten haben entweder einen Schwerst-Dachschaden, sind zu 112 Prozent überfordert oder maximal korrumpiert.
Auf die Frage, wie könnte ein Aufbruch aussehen, antwortet ein Psychologe: „Die beste Anleitung dafür bildet vielleicht ein Märchen, die Bremer Stadtmusikanten.“ Der Rest ist Marketingblabla der dümmsten Sorte. Die Antwort erhärtet meinen Verdacht, dass die Berufsgruppe der mit „Psycho…“ beginnenden Werktätigen überdurchschnittlich nicht alle Tassen im Schrank hat und oft in die Klappsmühle gehört.
Eine der, Zitat: „..profiliertesten Stimmen der deutschen Rechtsextremismusforschung..“ von der Uni Jena antwortet mit „Selbstwirksamkeit“: „… Niedrigschwellige Beteiligung. Vereine, Nachbarschaftsprojekte, Bürgerforen, lokale Initiativen ….“ Ich seh sie schon vor mir, die Amazonfahrer, Niedriglöhner mit drei Jobs, gestresste Verkäuferinnen, depressive Bürgergeldempfänger, wie sie sich jenseits ihrer nicht selten (selbst-)mörderischen Existenz in Nachbarschaftsprojekte, Bürgerforen, lokale Initiativen drängeln. Und wo nicht, sind sie halt selber schuld am Faschismus. Die Antwort erhärtet meinen Verdacht, dass man allein aus Vernunftgründen alle Uniangehörigen zu einem freiwilligen Zwangsjahr in die Produktion verpflichten sollte inklusive der dort üblichen Bezahlung, damit sie wenigstens mal einen Hauch von Realität verspüren.
Eine Expertin der Adenauerstiftung ist überzeugt, dass viele nicht so extrem sind wie die Parteien, die sie nun wählen (Ob sie damit auch die CDU meint, lässt sie offen). Ihnen müsse man einen Weg zurück in die Mitte ermöglichen. Und sei es über gemeinsam bepflanzte Beete oder reparierte Parkbänke. Im Rahmen von Zwangsarbeit? Die Antwort erhärtet meinen Verdacht, dass ich in meinem Berufsleben alles falsch gemacht habe. Ich hätte Experte der Adenauerstiftung werden sollen. Dort verdienen Führungskräfte ab 100.000 Euro aufwärts. Offensichtlich mit dem öffentlichen Absondern mit schwerstbeschränktem, gemeingefährlichen Gedankenschrott, der entweder auf einen höchstkorrumpierten Charakter schließen lässt oder auf eine schwere psychopathische Realitätsferne, siehe Klappsmühle… Die Rolle der Parkbank und der Roten (!) Beete im Antifaschismus. No pasaran.
Allein zurechnungsfähig in dieser Runde von Irren und Idioten ist die auch sonst schon angenehm in Erscheinung getretene Carolin Amlinger, Kultursoziologin an der Universität Basel. Eine Antwort, die zumindest den Ansatz einer realitätsgetränkten Analyse enthält: „ … Der politische Rechtsruck in Europa ist eine Reaktion auf soziale Stagnation. Neben wachsender Ungleichheit treiben steigende Wohnkosten, eine brüchige soziale Infrastruktur und Zukunftsängste viele Menschen nach rechts. Oft genügt bereits das Gefühl, zu den potenziellen Verlierern gesellschaftlicher Veränderungen zu gehören…
Was könnte helfen: „ … Dauerhaft zurückdrängen lässt sich die AfD jedoch nur, wenn der demokratische Raum wieder eigene Zukunftsperspektiven schafft. Nötig sind Investitionen in soziale Infrastruktur, öffentliche Güter und Orte gemeinsamer Erfahrung. Es braucht soziale Teilhabe für alle.“
Konkret macht sie das an den sogenannten Bars-Tabacs in Frankreich: „ … »Bars-Tabac sind keine besonders charmanten Orte. Man kauft dort Zeitungen und Zigaretten, füllt Lottoscheine aus oder trinkt einen Kaffee. In vielen ländlichen Regionen Frankreichs sind sie aber wichtige soziale Treffpunkte. Eine Studie zeigt, dass dort, wo Bars-Tabac schließen, die Stimmenanteile des rechtsextremen Rassemblement National (RN) steigen – unabhängig von Arbeitslosigkeit oder Migration. Öffnet eine Bar-Tabac neu, sinkt der RN-Anteil dagegen allmählich…“
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen aus dem Kreuzberger Imbiss in unserem Haus, Hades genannt, der der Struktur der Bar-Tabacs ähnelt. Dort verkehren die Mühseligen und Beladenen der Gesellschaft aus der Nachbarschaft, oft mit berechtigter Wut auf die gesellschaftlichen Verhältnisse. AfD Töne hört man dort nicht.














