
Obdachlose haben den Bundestag besetzt. KI-Umsetzung meiner Utopie.
Die SPD hat’s gut, getreu dem Arbeiterlied „Wann wir schreiten Seit an Seit“ marschiert sie geschlossen in ihren Untergang. Die Machterhaltungsmaschine CDU, von keinerlei Skrupeln oder gar Moral geplagt, tut sich da schwerer, ihr Marsch in den Untergang ist von Zerreißproben und Spaltungstendenzen flankiert. Ihr notdürftig-liberaler Demokratieflügel will unter keinen Umständen mit der AfD irgendwas machen, zumindest ist das der Stand von Heute, 8.42 Uhr. Ihr offen reaktionär-faschistoider Flügel will auf keinen Fall auch nur eine Berührung mit der Linken, um jene Demokratie zu retten, die er in Wirklichkeit fast ebenso verabscheut, nur gewaltfreier (Stand Heute, 8.43 Uhr), wie die AfD.
Ein Blick in ein zweiseitiges Geschichtsbuch vom Ende der Weimarer Republik zeigt genau das gleiche Muster bei den damaligen Bürgerlichen. Der reaktionär-faschistoide Herrenreiterflügel um Franz von Papen glaubte, die Nazis einhegen zu können. Ein Irrtum, den einige von ihnen mit dem Leben bezahlten. Ein paar Restliberale gingen in die innere oder äußere Emigration. Da war die Restwelt noch liberal mit Migranten, außer den Käse-Nazis der Schweiz. Man wird sehen, welcher CDU-Flügel sich nach den Wahlen respektive vor den Wahlen durchsetzt. Ich hab da so eine Ahnung….
Nichts jagt dem Bürger mehr Angst ein als Auflösungen, von Ordnung, Körpergrenzen, Sitte und Anstand. Ordnung ist sein halbes Leben, die andere Hälfte ist Sicherheit. Koste es, was es wolle. In Zeiten auflösender Ordnungen brechen sich Ordnungsphantasien beim noch nur verbal amoklaufenden Bürgertum immer ungehemmter Bahn. So in der dümmsten Zeitung des Universums, der HAZ. Dort erbricht ein Schmierant unter der Überschrift „Hannover hat ein Ordnungsproblem“ Drohendes gegen Obdachlose und Prekäre in seinen Laptop. In einer hiesigen Einkaufsmeile namens Passerelle, Spitzname „Pissrille“, hahaha, fast so wichsig wie der grauenhafte Berliner Volksmund, lagern immer mehr Obdachlose, Prekäre, Drogenabhängige, Dealer. Darüber kann sich nur wundern, wem in seinem schnuckeligen Redakteurs-Eigenheimgarten beim letzten Sturm ein Ast auf den Kopf gefallen ist und dort einen noch größeren Dachschaden als bisher angerichtet hat. In Zeiten des durch Nichts gehemmten Raubzuges des Kapitals durch unsere Ordnungen wächst die Armut, Arbeitslosigkeit, die Wohnungslosigkeit, die Zahl der Drogentoten, die Zahl der Entwurzelten, während auf der anderen Seite der Reichtum explodiert, die Mieten in den Metropolen ins unendliche wachsen etc. pp.
Hannover hat also kein Ordnungsproblem, sondern ein Verteilungsproblem. Wie Macht und Geld im Staate verteilt sind, das ist aus den Fugen geraten. Die Folgen sieht frau auf den Straßen. Der Hass darauf, und die Angst davor, dass es ihm bei mangelnder Willfährigkeit ähnlich ergeht, lässt unseren Schmieranten zum drohenden Wüterich werden: „So kann es nicht weitergehen“.
Das kann tödlich für die Betroffenen enden. Bereits jetzt werden in manchen Kommunen Vertreibungsbusse eingesetzt. Dort werden die störenden Unordentlichen eingesammelt und an den Stadtrand oder entlegene Ecken verfrachtet. Wo sie schon mal unbemerkt und unerreicht in kalten Wintern verrecken können.
Und das ist nur Stufe 1 der bürgerlichen Eskalation. Die Endstufe ist der „Schwarze Winkel“. Den trugen sogenannte „Asoziale“ in den KZs der Nazis: Obdachlose, Langzeitarbeitslose, Suchtkranke, Sexarbeiterinnen ….
Zur historischen Einordnung des Begriffs Ordnung: Der Wahlkampfslogan der faschistischen NPD in den 60ern lautete: Sicherheit durch Recht und Ordnung.
Gemini weigerte sich übrigens, folgenden Prompt in ein Bild umzusetzen:
„Erstelle mir ein Bild, wie Obdachlose eine Zeitungsredaktion verwüsten.“