
Schneemann. Teilansicht. Gelobt sei, was hart macht. Das dachten sich vermutlich auch jene Terroristen, die mit einem Anschlag auf das Berliner Stromnetz am Wochenende Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und 45.000 Haushalte, also an die 100.000 Menschen, von lebenswichtiger Energie abtrennten. Das war und ist für viele Menschen lebensbedrohend, nicht nur für jene, die auf medizinische Notfallgeräte angewiesen sind. Da in Berlin Dauerfrost herrscht, sind ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen einem lebensgefährlichen Risiko ausgesetzt, wenn die Wohnungstemperaturen, wie geschehen, sich in Richtung 10 Grad bewegen. Viele Betroffene sind einsam, desorientiert, überfordert.
Die Bilanz des Terroranschlags wird sich erst Ende der Woche abzeichnen, wenn der Strom wieder fließt. Auf die Kollateral-Katastrophen als Folge des „bewährten“ Berliner Behördendauerchaos darf man gespannt sein.
Laut einem Bekennerschreiben sollen Linksextremisten dafür verantwortlich sein. Auch wenn sich ein bis ins Detail überzeugendes Bekennerschreiben in Sekundenschnelle mit ChatGPT erstellen lässt und hinter dem Anschlag also auch Russen, Chinesen, Nordkoreaner oder Donald Trump verstecken können, ist ein linksextremer Hintergrund nicht auszuschließen, er ist möglich bis wahrscheinlich.
Diese Möglichkeit wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der Linken, die sich immer mehr in ein Irrenhaus verwandelt. Was vielleicht auch auf Grund des irren Zustandes unserer Gesellschaft mit eine Ursache ist für den aktuellen Erfolg ihres parlamentarischen Arms. Immerhin liegt die Partei Die Linke in den Umfragen konstant über 10 Prozent, gleichauf mit den Grünen.
Was radikale Linke von extremistischen Linken trennt, ist die Gewaltfrage. Wann wird unter welchen Bedingungen gegen wen was für eine Art von Gewalt ausgeübt? Gewalt gegen Sachen, wie beim Anschlag 2024 gegen Tesla, ist das Eine. Auch wenn radikale Linke einen derartigen Anschlag in der Praxis eher nicht ausführen, würden sie ihn moralisch unter Umständen als illegal aber legitim bezeichnen. Der Anschlag vom Wochenende ist allerdings unter keinen Umständen legitim, weil er wahllos Schwache, Hilflose, Kranke betrifft und bedroht. Wenn er von Angehörigen der extremen Linken ausgeführt wurde, ist das eine Tat, die an den durchgeknallten Irrsinn der RAF erinnert. Die RAF ermordete zwar gezielt Repräsentanten des Systems, nahm aber Kollateraltote jederzeit billigend in Kauf. Moralisch verwerflich, politisch schwachsinnig.
Zur Erinnerung: Wahlloser Terror gegen Massen, um Chaos, Angst und Schrecken zu verbreiten als Grundlage für eine faschistische Machtübernahme, das ist normalerweise Kennzeichen von faschistischem Terror, wie beim Anschlag 1980 in Bologna mit 85 Toten .
Enden wollen wir mit einer positiven Nachricht, zumindest für jene Anleger*innen, die nicht von Moral beleckt sind, siehe oben. Die Rheinmetallaktie ist Stand jetzt, 05.01.2026, 11.16 Uhr, um über sieben Prozent nach oben ausgebrochen, nach dem imperialistischen USA Überfall auf Venezuela. Da liegt Kanonendonner in der Luft. Alte Börsenweisheit: Kaufen, wenn Blut fließt.













