15.07.2019 – Tünnes, Schäl und Buddha


Wen stellen diese beide Figuren dar? Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar. Komplett handgearbeitet und bemalt, ich schätze aus den 30er Jahren, aus Ton und in allen Metall-Gelenken drehbar. Immer wenn ich von Arbeit genervt vom PC auf den Sekretär schaue, der in meinem Fall leider nur ein Möbelstück ist, versetzen die fröhlich winkenden Gesellen mich in bessere Laune. Tünnes und Schäl, die mir zuerst einfielen, sind es wohl nicht, Tünnes kommt eher im proletarischen Gewand daher. Sicher gibt es in anderen Ländern Pendants, aus der Filmgeschichte kennen wir Pat und Patachon und Dick und Doof. Aber meine Google Bildersuche ergab nichts Handfestes. Allerdings kommt man aus sowas nie dümmer raus als man reingeht. Gleich der erste Wikipedia-Eintrag erfreute mein Gemüt:
„Im Jahre 1993 zeigte die Kölner Stunksitzung ein Kruzifix mit der Inschrift Tünnes anstatt „INRI“. Das Schild wurde nach einer Strafanzeige wegen Beschimpfung von Religionsgesellschaften polizeilich beschlagnahmt.„
Ich habe keine Ahnung, wie man Religionsgemeinschaften überhaupt beschimpfen kann, versammelt sich in ihnen doch aller irrationaler Kopfmüll, der sich im Lauf der Geschichte angesammelt hat, und sind sie für schwerste Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen im Laufe der Jahrhunderte zuständig. Einen kleinen Beispiel-Einblick in die faschistische Ausprägung des angeblich so friedfertigen Buddhismus gibt dieser Artikel über die Zustände in Myanmar.
Und nein, das ist kein Sonderweg oder Ausrutscher, das ist wesensbedingtes Strukturmerkmal. Die Zustände in Tibet, einer Hochburg des Buddhismus, vor der chinesischen Besetzung 1951 waren die einer Sklaven haltenden Feudalgesellschaft:
„ … 90 Prozent der Bevölkerung Analphabeten …. sexuelle Mißhandlungen waren keine Ausnahme. Frauen wurden als minderwertige Lebewesen angesehen und schon in jungen Jahren von buddhistischen Mönchen mißbraucht. Als Strafen für Widerstand oder Diebstahl waren Maßnahmen wie Augenausstechen, Zungeabschneiden, Amputation, Lähmen durch Zerschneiden der Kniesehne und andere Foltermethoden per Gesetz legitimiert und auch praktiziert, wie frühe Tibetbesucher gesehen und dokumentiert haben. …“
1951!
Dass der Dalai Laba als Chef dieser Kasperköpfe in unseren Breitengeraden hymnische Verehrung bei Bachblütensüchtigen, Globulifetischisten und pensionierten Stupidienrätinnen geniesst, überrascht nicht und zeigt mir eins: Das Ende ist nahe. Wenn man die Sprüche dieses geistigen Tieffliegers liest, möchte man weinen, den ganzen Tag nur weinen, aber leider nicht vor Lachen, und wünscht sich sehnlichst die Einrichtung einer Sonderdeponie für Sprachmüll herbei. Beispiel:
„Jeder ist Meister seines Schicksals; es ist an uns, die Ursache des Glücks zu schaffen. Das liegt in unserer eigenen Verantwortung und nicht in der irgendeines anderen.“
Das sollen sich die Rohingya mal hinter die Löffel schreiben, wenn brandschatzender Buddha-Mob mal wieder über ihre Dörfer herfällt.
Aber kehren wir wieder Dreck von unserer eigenen Matte: Ich weiß nicht, welcher Idiot von Richter damals für das Tünnes und Schäl-Urteil zuständig war. Ich weiß aber, dass mich die Titulierung „Idiot“ bis zu 30 Tagessätze meines Einkommens kosten kann.
Erschwerend käme hinzu, wenn ich damit ein Staatsgeheimnis verriete.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.