07.08.2019 – „Die Agentur für Sommerlöcher“ des SCHUPPEN 68 meldet: Wolf in Hannover vor Ihmezentrum gesichtet!

Presseinformation 07. August 2019, Hannover
„Die Agentur für Sommerlöcher“ des SCHUPPEN 68 meldet: Wolf in Hannover vor Ihmezentrum gesichtet!
„Die Agentur für Sommerlöcher“ des Künstlernetzwerks SCHUPPEN 68 meldet für das Sommerloch 2019 folgende Sichtung: Wolf vor dem Ihmezentrum in Hannover gesichtet! Das Ihmezentrum ist eine der größten innerstädtischen Baustellen Deutschlands und soll voraussichtlich im Herbst 2019 abgerissen werden. Anbei die Fotos der Sichtung als Beweis.
„Die Agentur für Sommerlöcher“ des Künstlernetzwerks SCHUPPEN 68 ist für die meisten Sommerloch-Sichtungen der letzten Jahre verantwortlich, einen Auszug der Medienberichte finden Sie in der Dokumentation: Sommerloch Dokumentation SCHUPPEN 68
Zur Wolf-Sichtung:
Am 06.08.2019 wurde vor dem Ihmezentrum in Hannover-Linden ein Wolf gesichtet.

Der zufällig vorbeikommende Wolf-Dieter Gleitze konnte ein Foto der Wolfssichtung machen. Gleitze unterstreicht, noch sichtlich erregt:
„Das hätte ich nicht geglaubt, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gehört hätte. Aber es war ja nur eine Frage der Zeit, bis Wölfe auch ins Ihmezentrum kommen. Mir steht der Schrecken immer noch ins Gesicht geschrieben.“

Der SCHUPPEN-68-Wolfsexperte Hermann Sievers sagt dazu:
„Das ist kein Wunder, denn große, verwaiste Flächen wie das Ihmezentrum sind geradezu ideal für Wölfe. Zudem hat dort erst vor kurzem ein Immobilien-Wolf sein Revier markiert.“
Wolf-Dieter Gleitze & Hermann Sievers (SCHUPPEN 68), die beiden Inhaber von „Die Agentur für Sommerlöcher“, betonen:
„Sommerlöcher erfüllen gerade in Zeiten von Fake-News, Desinformation und Lüge eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Schon der große Aufklärer Theodor W. Adorno hat postuliert: Es gibt kein richtiges Sommerloch im falschen. Er steht damit in der Tradition des Diktums von Immanuel Kant „Habe Mut, Dich Deines eigenen Sommerlochs zu bedienen“.
Außerdem wollen wir uns mit dem Sommerloch-Service bei den Medien für die jahrelange wohlwollende Berichterstattung bedanken. Wir laden die Medienvertreter*innen herzlich ein zu einem Hintergrundgespräch. Termin nach Vereinbarung. Es gibt ein kleines Büffet mit Sauren Gurken und gebratener Zeitungsente.“
Information:
Das Künstlernetzwerk SCHUPPEN 68 wurde 1968 gegründet und steht in unterschiedlichen Besetzungen mit seinen zahlreichen öffentlichen Interventionen, Performances und Aktionen in der Tradition der Aufklärung, Beispiele:
1991: Teilnahme an der hiesigen Kommunalwahl als erste Satirepartei Deutschlands überhaupt
2009: Gründung des einzigen Witzeverleihs der Welt, seitdem Dauereinsatz mit mobiler Witzothek mit Leihwitzen, siehe NDR-TV
2013: Langzeit-Kunst-Intervention „Armut? Das ist doch keine Kunst!“ – u. a. mit dem Projekt „Kunst am Kiosk“ an verschiedenen hannöverschen Kiosken
2017: Intervention zur Umbenennung der Sonnenblume „Goldener Neger“
2018: Verkauf von „Nichts®“, dadurch Sanierung des SCHUPPEN-68-Haushalts für 2019, siehe hier
(mehr siehe Künstlerverzeichnis der HAZ )
Wolf-Dieter Gleitze ist unter anderem Autor des Blogs www.schuppen68.de, in dem er aktuelle politische Entwicklungen anhand von Alltags-Phänomenen satirisch und kritisch aufs Korn nimmt. Beruflich ist er als Geschäftsführer der Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen unterwegs.
Hermann Sievers tritt als Quartalskünstler & Gelegenheitsdichter in Erscheinung, u. a. bei der hannöverschen Kunstveranstaltung ZINNOBER. Als vermeintlicher Modernisierungsverweigerer verlässt er selten Tarifzone 3, geht aber dennoch einer geregelten Arbeit nach.

Mit der Bitte um Berichterstattung und besten Grüßen
Wolf-Dieter Gleitze & Hermann Sievers
SCHUPPEN 68
Kontakt: 0160 99 50 41 61

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