25.04.2020 – Ein kleiner Schitt für die Menschheit


Toilettenpapier steht wieder im Regal und wird nicht mehr rationiert an der Kasse abgegeben. Ob das ein Zeichen für wachsende Vernunft ist, weiß ich nicht. Keinesfalls ist es ein Zeichen für Normalität. Wir sind weit entfernt von früherem Alltagsverhalten und müssten uns, ginge es nach Vernunft, eine neue Seuchen-Normalität angewöhnen, neue Kulturtechniken, Styles, Rituale. Wozu u. a. gehört, dass das Abdecken der unteren Gesichtshälfte mittels Maske dauerhaft ebenso gesellschaftlich dominant wird wie das Verdecken primärer Geschlechtsorgane in der Öffentlichkeit. Normal und vernünftig.
Es gibt aber leider nennenswerte Verhaltensweisen in unserer Gesellschaft, die die Grenze zur Geisteskrankheit überschreiten. Siehe Geisterspiele-Plan im Fußball. Es ist nicht ersichtlich, dass die irren Protagonisten (weiße alte Männer) einer solchen Idee sofort in eine Klappsmühle verfrachtet werden. Daher gehe ich davon aus, dass wir auf Grund nennenswert vorhandener Vollidiotie in der Anstalt BRD noch sehr lange das Corona-Virus als bestimmenden gesellschaftlichen Rohstoff unter uns haben.
Und wer weiß, von was für einem Virus der abgelöst wird. Mit was für gesellschaftlichen Konsequenzen wir dann rechnen müssen.
Aktuell wäre ein brutalstmöglicher Lockdown das Mittel der Wahl: 3 Wochen Inhouse Quarantäne für alle. Und wer auf die Straße geht, wird erschossen. Für humanistische Weicheier*innen: ab auf die Quarantäneinsel, hier schwebt mir Nowaja Semlja vor. Zur Erinnerung: für das HI-Virus gibt es trotz jahrzehntelanger Forschung mit zig Milliarden Investitionen noch immer keinen Impfstoff….
Immer wenn ich denke an irgendeinem Ärgernis muss ich mich nun nicht mehr abarbeiten, kommt es knüppelhageldick hinterher. Siehe weiße alte Männer. Die schicken ihren dümmsten Trottel der Kompanie vor die Mikrophone, den Weltärztepräsident Montgomery, der die Maskenpflicht kritisiert und zum Teil als lächerlich bezeichnet. Begründung: Man hält dann keinen Abstand mehr und verseucht sich am Stoff beim Abnehmen. Soviel grenzdebiles Verhalten wollen wir gerne dem großen Weltarzt zutrauen. Wäre Frau Vernunft (es heißt ja nicht umsonst „die Vernunft“, aber z. b. der Rinderwahnsinn) Chefin der Ärzte und dem Rest, würden alle brav weiter Abstand halten als eines von vielen neuen Ritualen einer neuen Seuchen-Normalität und die Maske sofort beim Nachhausekommen an den Gummibändern abnehmen und in einem dafür bereitstehenden Gefäß abkochen. Sowas muss eine normale Kulturtechnik werden, wie das Arschabwischen nach dem Kacken. Aber da hat der weiße alte Weltarzt offensichtlich Probleme mit. Mit den Kulturtechniken.
Sie wissen vermutlich, was Synästhesie ist. Farben fühlen, hören oder schmecken, Musik sehen etc., gekoppelte Wahrnehmung eben. Mir geht es so synästhetisch, wenn ich Uralt-Nazi Alexander Gauland im TV sehe. Dann umwölkt meine Nase der Geruch nach weißen alten Männern, eine ranzige Kopfnote, mit altschweissigen Basistönen und einem Hauch alter Käsesocken, vermengt mit Noten von ekligem Rasierwasser wie Pitralon oder Kölnisch Wasser plus Mottenkugeln.
Ob das daran liegt, dass er immer dasselbe Jackett trägt und man davon ausgehen darf, dass sich ähnliches im Underware und Sockenbereich abspielt?
Ich wünsche allen Lesenden eine gesunde, sorgenfreie Zeit.

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