16.03.2021 – Follow the market


AstraZeneca, Stand heute 09:11:59 Uhr. Wenn Sie Zweifel an AstraZeneca haben, folgen Sie dem Markt, der Stoff ist mit einem Plus von 1,75 Prozent in den Markt gestartet und hat übers Seuchen-Jahr fast 20 Prozent zugelegt. Der Markt besteht zwar zu einem gerüttelt Maß an Psychologie, aber bei Bewertung und Kauf von Einzelwerten haben überwiegend Experten und Algorithmen das Sagen, und die richten sich eher nach Fakten und nicht nach Gemunkel in Internetforen und Entscheidungen des großen Obervirologen Jens Spahn. Das mit den Experten haut natürlich nicht immer hin, siehe Wirecard, aber im Großen und Ganzen glauben Sie mir als dem Warren Buffet der Norddeutschen Tiefebene mal: Follow the market.
Gemessen an der logistischen Bewältigung des Impfgeschehens bisher, komme ich zu dem beruhigenden Schluss: Die BRD ist nicht mehr kriegsfähig, im Gegensatz zu Israel oder dem Ami. Ein paar Kilometer hinter der Grenze würde wegen akutem Munitions- und Benzinmangel „unser“ Vormarsch gestoppt, zum Bedauern der AfD-Volksgenossen an der Heimatfront.
Das Potential dieser Lumpen ist beträchtlich und wächst, je nach Krisenstand. Trotz Beobachtung durch den Verfassungsschutz, da hackt eine Krähe der anderen dann doch mal das rechte Auge raus, hat die AfD locker den Einzug in beide Landesparlamente am Sonntag geschafft. Obwohl der Partei nun ein halbamtliches Siegel draufklebt: Faschisten, bleiben ca. 10 Prozent bei der braunen Fahne. Von den weit über 30 Prozent, die nicht zur Wahl gegangen sind, dürfte ein erheblicher Prozentsatz eine solide mindestens halbfaschistische Grundierung haben.
Und das Potential ist ausbaufähig, der beträchtliche rechte Rand der CDU und die ganzen frustrierten Existenzbedrohten SPD-Facharbeiter werden zu einem beträchtlichen Teil je nach Krisenverlauf (dem nächsten Finanzcrash?) nur allzu gern dem Appell folgen: Rechts um.
Da muss man schon dankbar sein, dass das Wahlvolk die grünen Systemsprenger nicht abgestraft hat mit ihrer Anti-Eigenheim-Attacke. Es ist zwar auch Subintelligenzlerinnen logisch nachvollziehbar, dass Singles in der Stadt in Wohnungen über 80 qm oder Ehepaare (die Kinder sind aus dem Gröbsten und damit aus dem Haus raus) in der Pampa in Einfamilienbunkern über 140 qm asozial und ökologiefeindlich wohnen, aber wer am doitschen Wohnideal rüttelt, lebt Wahlgefährlich.
Ich selber tröste mich als asoziale Vielurlauber-Öko-Sau resp. Eber damit, dass die Zahl meiner Kinder überschaubar ist. Die sind mit Abstand die größte Öko-Eberei. Mit jedem Kind vergrößern dessen Verursacher*innen ihren ökologischen Fußabdruck ins potentiell Exponentielle, denn die übelste Eigenschaft von Kindern ist: Sie vermehren sich ebenfalls.

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