27.07.2022 – Hinter der kalten Heizung lauert die Seuche

Verchipte aller Länder im Kampf gegen den Faschismus.

Zitat aus der Parallelwelt der Fakten und der Wissenschaft: „Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug im Jahr 2021 für neugeborene Mädchen 83,2 Jahre und für neugeborene Jungen 78,2 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich die Lebenserwartung von Neugeborenen im Vergleich zum letzten Vorpandemiejahr 2019 deutlich verringert: Bei Jungen um 0,6 Jahre, bei Mädchen um 0,4 Jahre. Hauptgrund für diese Entwicklung sind die außergewöhnlich hohen Sterbefallzahlen während der Coronawellen. Statistisches Bundesamt vom 26.07.2022.

Ich bin gespannt, wie sich die Interdependenz von Seuchengeschehen und Energiekrise im Winter auf Gesundheit und gesellschaftliche Lage auswirkt. Die Coronawelle im Winter ist so sicher wie die Tagesschau um Acht und massenhafte Energiearmut auch. Da der Mensch evolutionär – und auch sonst – eher ein Halbaffe ist, erschrickt ihn nur das, was er sieht und spürt: Der Säbelzahntiger vor der Höhle und die kalte Heizung ab November. Also juckt ihn im Moment am Badesee nix, ausser Sonnenbrand. Förderlich für das Immunsystem sind kalte Heizungen, unbezahlbare Grundnahrungsmittel und Mieten sicher nicht. Es bleibt also abzuwarten, wie die epidemische und gesellschaftliche Situation wird, wenn die Erkenntnis mit dem Holzhammer der Realität vermittelt wird. Mit der Abstraktion von Wissenschaft und Fakten geht’s ja offensichtlich nicht.

Wenn’s nach mir ginge, müßten die Energieversorger sofort an jeden Haushalt einen Brief schicken, in dem steht: „Ab 01.09 zahlst Du statt 90 Euro 270 im Monat Abschlag plus 900 Euro Nachzahlung und Deine Lebensmittel werden Dich im Winter statt 200 Euro 250 Euro im Monat kosten“. (Beispielrechnung! Beziehen Sie, liebe Leserinnen, das nicht auf sich. Soviel bezahlen Sie doch locker für einmal Essengehen)

Aber nach mir geht’s ja wie immer nicht.

 

 

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