Ouzo zum Frühstück und Benzin für die Brandstifter

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Blick vom Kloster Paläokastritsa auf das ionische Meer. Farben, Licht, Geruch sind im Süden eine ganz andere Qualität, nicht umsonst sind diese Naturkonstanten immer wieder für Maler, Fotographen etc. Auslöser, raus zu gehen, zu reisen. Auch für Schreiberlinge. Diese Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen. So weit, so bekannt. Neu und fast bedenklich war für mich, wie sehr ich die Stille hier genossen habe. Bin empfindlich geworden.
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Das fiel mir beim 2. Frühstück in meiner Strandbar ein, hier mit Ouzo als zweitem Gang. Es war still. Ich genoss es. Links meine Lumix Camera, rechts der Sony Camcorder. Bei aller Liebe zum Smartphone; an die Qualitäten der Beiden reicht es bei weitem nicht. Während ich meinen Abflug morgen checke und aus dem Nachbar Apartment leckere Kochgerüche wehen – da ist die Welt noch im Ordnung, da kocht die Mutti für Männe was – gucke ich ab und zu News auf Spiegel online und frage mich, wie schnell hier wohl faschistoide Diskurse Mainstream fähig werden. Motto: Man muss doch die Sorgen der Menschen Ernst nehmen. Was nichts anderes heißt; man muss dem Brandstifter das Benzin verkaufen.

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