19.03.2018 – Drogen

kunst
Hoch lebe unser Bundeskanzler. Mit Kunst.
Das Bild muss um die Jahrtausendwende entstanden sein und ist ein flammender Apell gegen die Legalisierung von Drogen. Wenn dabei Personenkult um einen Parvenü rauskommt, dann lieber jeden Tag zwei Liter Kaba, der Plantagentrank. Gibt’s den noch?
Das ist übrigens ein beliebter Kunstgriff auch von mir seit Jahrzehnten, irgendeinen öffentlichen Blödsinn machen, was Illegales, und dann das Etikett „Kunst“ drauf pappen, im wahrsten Sinne des Wortes, ich habe mehrere Schilder, wo groß und breit draufsteht: Kunst. Sobald man die öffentlich hochhält, kann man sich fast alles erlauben. Sogar auf einer Theaterbühne rauchen. Ist ja Kunst. Insofern habe ich mit einem Schmunzeln wahrgenommen, dass der MdB Diether Dehm bei der Kurdendemo in Hannover am Wochenende bei seiner Ansprache ein Bild von Öcalan hochhielt, obwohl das verboten ist. Er behauptete, das sei Kunst. Er wurde polizeilich behandelt und es ist keineswegs so, wie das Zentralorgan der hiesigen Schnarchsäcke, die HAZ, behauptet, dass ihm nun Ärger droht. Richtig ist vielmehr, dass der Repressionsapparat am Ende des Tages den Kakao auch noch wird austrinken müssen, durch den er gezogen wurde. Und Genosse Dehm hat eine PR, für die er bei einer Agentur Tausende zahlen müßte.
Sie machen es einem aber auch leicht. Ich stehe auch deshalb auf öffentlich inszenierte (Kunst-)Raufhändel, weil ich im Zweifel immer einen Tick dickfelliger und witziger bin als der Rest. Wer hat schon gerne eine Mahnwache vor seiner Homebase von jemandem mit einer Pappnase im Gesicht (witzig! Hohoho!) und einem KUNST-Schild vor dem Bauch, der aus dem Grundgesetz zitiert, worüber dann die BILD berichtet…
Soviel zum Thema Drogen. Im nächsten Blogeintrag geht es um Sex. Bleiben Sie drin, liebe Leserinnen!

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