18.07.2018 – Am Samstag ist Männerkreis mit Anselm


Medizinradkreis und Medizinschildbau.
Wenn ich auf etwas einen Rochus habe, dann ist es die Esoterik-Szene. Das verüble ich der rotgrünen Schröder-Fischer Gang noch heute, dass sie Teile dieses unfassbaren Humbugs als Kassenleistungen der Allgemeinheit der Beitragszahler aufgehalst haben.
Nichts dagegen, wenn arme Eso-Mäuse, die sonst Hartz IV anheimfallen würden, Midlifekrisengebeutelten Akademikerinnen für hanebüchene Hokuspokus-Zeremonien das Geld aus dem Beutel zaubern. Aber wenn arme an Krebs erkrankte Schweine ihren letzten Cent dahin tragen und deshalb aus lauter Verzweiflung und Angst die vielleicht letzte Chance einer Chemo oder Strahlentherapie versäumen, dann möchte ich unter diese Scharlatane fahren wie weiland der Herr im Tempel unter die Geldwechsler, die er mit Gewalt von dort vertrieb. (Wir halten fest: Die Bibel rechtfertigt Gewalt als Mittel der Moral.)
Mich macht das echt betroffen. Aber wo kann ich mit meiner Betroffenheit angstfrei einbringen, gerade als Mann? Der Fragen hat wie: Wie kann heute ein erfülltes Leben als Mann in Verbundenheit aussehen? Wer will ich da sein?
Gut, dass es den Männerkreis mit Anselm gibt! Dort gehe ich am Samstag hin. Es gibt doch nichts Schöneres, als mit Männern in einem Kreis zusammen zu kommen, die erzählen, die zuhören, die mit allem was da ist, da sind, viel voneinander lernen. Gemeinsamkeiten und Ursprünglichkeit, Kraft und Nähe erleben.
Das ist wie Bundeswehr, nur ohne Waffen.
Und wer glaubt, dass ich jetzt vollends durchgeknallt sei, dem empfehle ich den Besuch bei Anna Muni in Berlin-Neukölln, dort hat Anselm sein Domizil aufgeschlagen. (Alles in kursiv ist O-Ton von der Homepage).
Es rächt sich aber alles im Leben, vor allem das Unterbewusstsein. Zwei Häuser entfernt von unserer famosen Medizinradkreis-Hütte stieß ich auf dieses Etablissement:

Ich aber las, gebeutelt von irdischer Erlösungs-Sehnsucht vom Eso-Wahn: FrauenNacktCafé.
Da würde ich denn, und hier mögen mir Anselm und alle seine Kumpels verzeihen, denn doch lieber abhängen.
Sorry, Mädels, aber diese Geschichte ist kein fauler Witz auf Eure Kosten. Ich denke mir das nicht aus, das sind Geschichten, die die Großstadt erzählt. Und ist es nicht besser, ich mache das hier offen und angstfrei öffentlich, damit Ihr wisst, woran Ihr mit Männern wie Anselm und mir seid? Wir sollten mal bei einem Rooibusch-Tee darüber reden.
Bis dahin sonnige Tage und dito Gemüt.

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