Der Dramatiker Bertold Brecht und der Philosoph Walter Benjamin pflegten eine enge Freundschaft. Beide arbeiteten Zeit ihres Lebens an der Umsetzung sozialistischer Ideale. Der SCHUPPEN 68 zeigt hier bisher unveröffentlichtes Bildmaterial einer Begegnung der Beiden Anfang der dreißiger Jahre. Zum besseren Verständnis: Brecht ist eher einem Sozialismus leninistischer Prägung zuzuordnen während Benjamin zu den Vordenkern eines undogmatischen Modells gehört.

brecht besucht benjamin mit einem lenin wimpel

benjamin sitzt in einem zwanziger jahre korbstuhl und liest karl marx – das kapital

er freut sich, dass brecht zu besuch kommt – endlich was los im garten

hände schütteln – grossaufnahme

benjamin erklärt brecht kurz, was in dem buch so alles drin steht

zusammengefasst – man muss die verhältnisse zum tanzen bringen
Und nächste Woche aus der Reihe „Begegnungen großer Geister der 20. Jahrhunderts“: Eisenstein und Adorno bei einem gemeinsamen Minigolfspiel in Dnjepropetrowsk.
