
Das einzig Positive an diesem nasskalten Wetter: Die jetzt erblühten Rosen halten wesentlich länger. Ansonsten wenig Positives. Im Folgenden ein „schönes“ Beispiel dafür, warum ich mit der hiesigen antisemitischen „Linken“fraktion und den ins gleiche Horn tutenden linksliberalen Kulturbolschewisten nichts mehr zu tun haben möchte. Antisemitismus ist leider nicht heilbar. Der Fall:
Weil die Clubbetreiber des linksalternativen Berliner Technoklubs „About Blank“ nicht einseitig Partei gegen Israel ergreifen, bekommen sie immer wieder Hass und Aggression zu spüren. Seit dem Überfall der Hamas-Faschisten auf Israel vor einem Jahr gibt es Schmierereien, Fäkalienwürfen und Attacken mit Buttersäure von Seiten der Berliner Pro-Palästina Szene. Auch andere linke Veranstaltungsorte sind seit Monaten solchen Angriffen ausgesetzt, weil sie sich im Kontext des Israel-Palästina-Konflikts vermeintlich falsch positionieren. Das zehnköpfige Kollektiv der Clubbetreiberinnen betont, der Nahost-Konflikt und seine Geschichte seien zu komplex, „um eindeutig und plakativ Partei zu ergreifen“. Daher habe man es immer unterlassen, Israel einseitig zu verurteilen. Mitgefühl mit allen Opfern müsste möglich sein.
Dieses Statement des Clubs ist intellektuell strukturiert, ethisch redlich, konstruktiv und besitzt das, was den Pro-Palästina-Faschisten vollständig abgeht: Empathie. Abstoßendes Beispiel für diesen Mangel:
Nach dem Raketenangriff letzte Nacht auf Israel Jubel und „Allahu akbar“-Rufe bei propalästinensischer Demo in Berlin.
Gäbe es eine Göttin, hätte sich angesichts dieses Frevels der Himmel aufgetan, es hätte Feuer und Schwefel geregnet und diese Sünder vom Antlitz der Erde getilgt. Das hat nicht stattgefunden, was insofern ein ex negativo Beweis für die Nichtexistenz einer Göttin ist.
Mittlerweile müsste auch dem dümmsten Anti-Imperialisten klar sein, dass er da mit Faschisten marschiert, wenn er sich solchen Zügen mit Palästinaflaggen anschließt. Die Tatsache, dass da offensichtlich unverdrossen weiterhin Kumpanei gepflegt wird, ist ein weiterer Beleg dafür, dass Antisemitismus keine politische Einstellung ist, sondern ein Wahn, unheilbar. Außerdem ist er hierzulande ein Verbrechen und da muss der Staat sofort, zu jeder Gelegenheit proaktiv reinkärchern. Sorry, das ist empathielos. Ich meine natürlich, Wasser werfen, wie im Demo-Fall letzte Nacht.
Bezeichnend: Die Demos letzte Nacht fanden am Kotti und am Leopoldplatz im Wedding statt, beides soziale Brennpunkte, Armut, Prekarität, keine soziale Durchmischung, Drogenschwerpunkte. Idealer Nährboden für Faschismus.
Diese Probleme müssen Ziel und Auftrag staatlichen Handelns sein. Die Bedrohung der Demokratie findet von innen heraus statt, unter anderem durch nichtintegrierte Migrant*innen der dritten oder vierten Generation mit islamischem Hintergrund. Die derzeitigen Grenzkontrollen gegen eine vermeintliche „Asylantenflut“ sind nutzlos, kontraproduktiv und eine populistische Bankrotterklärung.
Und wo bleibt das Positive? Ich brauche im Garten nicht zu gießen.
Im Übrigen ist zu überlegen, ob das öffentliche Zeigen der palästinensischen Flagge angesichts der obwaltenden Umstände und Entwicklungen nicht strafbar wird im Sinne des § 86a StGB, der das Zeigen von Kennzeichen, Flaggen verfassungswidriger oder terroristischer Organisationen verbietet . Mir gruselt bei der Vorstellung, was am 7.10 auf unseren Straßen abgehen wird. Der Jahrestag des Überfalls…














