
Früh links erwachen. Die ersten Winterlinge und Schneeglöckchen im Garten. Draußen in der Welt sieht es nicht so rosig-hoffnungsvoll aus. Eine Wahlumfrage vom Jänner aus Sachsen: AfD 36 %, CDU 32, BSW 7, Grüne 7, SPD 5. Die Werte für die letztgenannten Kleinparteien liegen innerhalb der statistischen Unschärfe, die können auch unter 5 Prozent liegen . Die Entwicklung in Sachsen läuft auf ein Zweiparteiensystem hinaus. Deutliche Mehrheit für die AfD und in der Opposition eine CDU, gegen die Söder und seine Gang in Bayern ein Ausbund an Liberalität sind.
Meine Prognose, in welchem Bundesland es zuerst eine CDU/AfD Koalition geben wird korrigiere ich: Nicht Niedersachsen 2027, sondern Sachsen-Anhalt 2026. Prognose vom 16.01.25: CDU 32, AfD 31, BSW 14, SPD 8. So wie die Zonis jetzt schon drauf sind mit ihrem Gezeter gegen eine eh nicht mehr existierende Brandmauer, sehe ich schwarzbraun für eine rosige demokratische Zukunft in dem Bundesland. Minderheiten, Geflüchtete, Kulturschaffende etc. können sich schon mal warm anziehen.
Kein Wunder, dass vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen die Strategieentwürfe der jungen, hoffnungsvollen Opportunisten und rechten Überzeugungstäter aus dem Adenauer-Haus, der CDU-Parteizentrale in Berlin, immer „dynamischer“ werden, gewappnet für den Fall der Fälle. Man darf sich die strategischen Planer dort so vorstellen: Um die 30, Regular Fit Anzug von Hugo Boss, hellbraune Budapester Schuhe, Dreitage Bart, Wohnung in Prenzlau, Party mit Koks und Champagner in Mitte, Vater Anwalt, Mutter Studienrätin, Auslandssemester, kein Prädikatsexamen, sonst wären sie direkt zu einer der Top-Kanzleien am Kurfürstendamm oder Friedrichstrasse gewechselt oder zu den kriminellen Gangs von EY oder PwC. Von der Einstellung her eine Mischung aus gewissenlosen Charakterlumpen und lupenreinen Sozialdarwinisten. Produkte ihrer Zeit, wohlgeratene Sprösslinge einer Erziehung, die vom Ende her gedacht eher auf „Dressed to kill“ hinausläuft. Die neue Mitte unserer Gesellschaft, die gestern schon das formuliert hat, was die Partei erst morgen denken darf.
Hier Zitat aus einem Entwurf der Hauptabteilung SP Strategische Planung im Adenauer-Haus über den Umbau unserer Gesellschaft als Folge von CDU/AfD-Koalitionen auf Länder- und auf Bundesebene:
„ … Um einen radikalen Umbau der Gesellschaft zu forcieren, der langfristig eine Dominanz konservativer und nationalorientierter Werte herstellt, der sich gegen Wokeness, Diversität und Alternativkultur richtet und auch auf parlamentarischer Ebene unsere Beteiligung an der Macht für lange Zeit sichert, sind Eingriffe auf allen Ebenen der Gesellschaft nötig. Ein Mittel dazu ist die Steuerung von vorherrschenden Werten und Normen weg von rotgrün-alternativer Dominanz hin zu traditionsbewussten, konservativen, bodenständigen, familien- und nationalorientierten Werten mit klarer Ausrichtung auf klassische Geschlechterrollen, weniger Staat, mehr Markt, weniger Bevormundung, mehr Selbstinitiative, weniger staatliche Rundumversorgung in allen Lebenslagen, mehr Eigenverantwortung und Leistung.
Dazu muss sofort nach Installierung einer CDU/AfD-Koalition ein Klima geschaffen werden, dass den politischen Gegner verunsichert, in die Defensive und Isolation drängt.
Als sichtbares Zeichen für Öffentlichkeit und Medien sollte umgehend die Förderlandschaft umgestaltet werden. In jedem Landeshaushalt gibt es freie Mittel zur Gestaltung der politischen Landschaft. Beispiel Niedersachsen die sogenannte politische Liste, mit zahlreichen soziokulturellen Projekten, siehe hier
Der Haushalt „Demokratie und Kultur fördern“ mit Landeszentrale für politische Bildung, kommunale Theater, Soziokultur, Demokratiebildung in Schulen etc. wird komplett gestrichen, die freiwerdenden Mittel fallen entweder weg oder gehen in die Stabilisierung des Polizeihaushaltes. Auch wenn es sich dabei nur um ca. 10 Millionen Euro handelt, wird die öffentliche und mediale Wirkung dieses Zeichens enorm sein. Sie strahlt in die gesamte soziokulturelle Szene des Landes aus und wird Widerstände dort im Keim ersticken. Das erleichtert die institutionelle Umgestaltung der Landesmittel, bei der es grundsätzlich um die Abschaffung von Projekten wie Frauenhäuser, psychosoziale Beratung und Betreuung, Alternativkultur etc. geht.
Parallel dazu ist eine Kampagne zu starten nach der Strategie „Flooding the Zone with Shit“ ….












