
Demo von Obdachlosen und Unterstützer*innen in Hannover. Wer kein zuhause hat, kann nicht zuhause bleiben. Erst am Vorabend der Demo hat es die Stadt geschafft, wenigstens für ca. 60 Obdachlose menschenwürdige Unterkünfte zu organisieren. Da wird mit Milliarden jongliert zur Unterstützung von Konzernen wie Lufthansa und über sowas muss man diskutieren, demonstrieren. Ich fand es beeindruckend wie viele Obdachlose bei der Demo waren.
Leider nehmen immer mehr die Falschen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch. Und was den öffentlichen Mob vom Ballermann angeht: Kann man da nicht gegen Maskenverweigerer amerikanische Polizisten einsetzen? Man kann gegen die Jungs (und es sind immer Jungs, von denen man liest) ne Menge sagen, aber dass sie nicht konsequent in der Wahl der Mittel gegen Maskenverweigerer sind, kann niemand behaupten. Ich vermute – und das nicht in Rechnung zu stellen, wäre aus Gründen soziologischer Phantasie fahrlässig – dass wir mit Auftreten der zweiten Welle ab Herbst vermehrt öffentliche Unmutsäußerungen auf den Straßen sehen werden. Dann werden sich die sozialen Verwerfungen deutlicher abzeichnen: Arbeitslosigkeit, Armut, Wohnungsverlust nach Aufhebung des Kündigungsstopp am 1.7. Selbst wenn die Konsequenz nur lokale Lockdowns sind, können das Auslöser für Unruhe sein.
Da gibt’s mehrere Möglichkeiten: unkoordinierte, spontane Riots wie in Frankreichs Banlieus, die nach kurzer Zeit folgenlos in sich zusammenfallen, zunehmend Faschisten auf den Straßen, unter Umständen wieder als Brandschatzer vor Flüchtlingsunterkünften, wenn als Corona-Folge die Flüchtlingszahlen steigen, linksradikale direkte Aktionen, sanftmütig-esoterische Verschwörungstheoretikerinnen und, nicht zu unterschätzen, Demonstrationen von Beschäftigten aus Branchen, in denen Massenentlassungen drohen. Siehe Automobilbranche und Zulieferindustrie. Was ja nicht nur Seuchenursache hat, sondern auch grundsätzlichen Strukturwandel, da überlagern sich Ursachen-Wellen (inklusive einer Welle, die wir noch gar nicht kennen, benennen können).
Die IG Metall kann auch heute noch aus dem Stand Zehntausende auf die Straße bringen, und das wird sie bei drohenden Massenentlassungen, jenseits aller wohlfeilen Beschäftigungssicherungspakte, die dann Makulatur sind.
Ich bin gespannt, welche Ausprägungen diese Demos haben werden. Mögen die Hauptamtlichen der IG Metall noch mehrheitlich solidarisch und antirassistisch eingestellt sein, die Beschäftigten und Betriebsräte der IG Metall sind was das angeht (und anderes mehr) mit Vorsicht zu genießen. Der Anteil von AfD-Wähler*innen ist dort deutlich überdurchschnittlich und rechte Betriebsträte sind da keine Ausnahme mehr. Gewerkschaftsdemos, auf denen rechte Parolen zu hören und zu sehen sind, wären eine Zäsur. Ich bin IG Metaller, ich werde dann dabei sein. Aber nicht aus Solidarität mit den Beschäftigten.
Aber all das hier ist nur Unkerei und Schwarzmalerei. Bis dahin gibt es drei Impfstoffe, einer gegen Corona, einer gegen Blödheit und einer gegen Alles. Und dann bin ich sowieso nicht hier, sondern glotze stundenlang auf irgendein türkisfarbenes Meer.
Alles wird gut. Glauben Sie’s mir mal, liebe Leserinnen.

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15.07.2020 – Raschpicheln bis der Arzt kommt oder: Ein kurzer Abriss über die Nationalökonomie des 20. Jahrhunderts.

Raschpichler vor Ärztehaus.
Als Ausweis großen Schlaubergertums dienen bestimmte Vokabeln, die in Diskussionen, Vorträgen und sonstigem allgemeinen Blabla bedeutungsschwanger mehrfach und gerne mit unterstreichender dynamischer Gestik den Anwesenden in die Ohren geröchelt werden. Eine Zeitlang war es z. B. „Narrativ“, aber die Binse ist ausnarratiert. Wer’s jetzt noch benutzt, setzt sich dem Verdacht aus, es nur bis zur Fachhochschulreife gebracht zu haben.
Ein neuer Stern seit einiger Zeit am strahlenden Phrasenhorizont ist Disruption oder adjektivisch disruptiv. Das soll das Wirtschaftswort 2015 gewesen sein und 1997 seinen Ausgang in der Werbung und Mikrobiologie gefunden haben. Logisch, die Beiden sind sich ja auch zum Velwechsern ähnlich. Disruption meint, dass bestehende Wirtschafts-Strukturen aufgebrochen, umgebrochen und komplett zerstört werden. Das Ganze laut Wiki angeblich basierend auf der Theorie von 97 eines gewissen Christensen, seines Zeichens Bischof der Hormonen. Wozu doch Vielweiberei alles gut ist. Das mit dem Bischof passt übrigens, ist doch Wirtschaftswissenschaft keineswegs eine valide Wissenschaft, sondern eine Anhäufung von Glaubensgrundsätzen und Kaffeesatzleserei.
Das Ganze ist natürlich nur die halbe Wahrheit, nämlich Wiki-Wahrheit, über die Theorie der schöpferischen Zerstörung. Erfunden hat’s der Schumpeter, Anfang des 20. Jahrhunderts, kein ganz übler Zeitgenosse, war er doch Keynesianer, bevor es Keynes gab, Weltbürger und Frauenheld (kein Mormone!).
Ein üblerer Zeitgenosse war da schon der Zeitgenosse von Schumpeter, der Begründer des Neoliberalismus Friedrich August von Hayek , auf dessen Wirtschaftstheorien sich unter anderem Pinochet, Reagan und Thatcher beriefen. Hayeks Ideologie setzt auch auf Disruption als ständigen Prozess, nur ohne staatliche Kontrolle oder soziale Abfederung. Der Markt richtet alles. Der Markt als Gott.
Dieser Ausflug in die Nationalökonomie war deshalb nötig, um auf die brandgefährliche aktuelle Entwicklung hinzuweisen, in der die Disruption von einem Virus in Gang gesetzt und beschleunigt wird. Ganze Branchen werden umgewälzt, neu geordnet, verschwinden, andere gewinnen Dominanz, tauchen neu auf. So wie es heute keine Kesselflicker mehr gibt, wird es bald keine Automotorenbauer mehr geben. Schönen Gruß vom Getriebe? Ja. Abschiedsgruß.
Juristen? Brauchen wir nicht mehr. Dafür gibt’s Legal Techs.
Diese Umwälzungen werden natürlich auch von Wirtschaftswissenschaftlern und anderen Schamanen analysiert (besser: beplappert) und mit Glaubenssätzen in die Öffentlichkeit transportiert und ich verwette meinen Arsch drauf, dass nach der jetzigen Konjunktur von Staatsinterventionen (siehe Keynes oder auch Schumpeter) und sozialer Abfederung irgendwann wieder Gauner wie Hayek Konjunktur haben. Der Markt als Gott. Und dann Gnade Gott den Menschen mit wenig Geld.
Wie sagte doch Schumpeter über Hayek: dessen Liberalismus sei ausschließlich betuchten Self-made-Gentlemen und Sklavenhaltern zu empfehlen.
Dann hilft nur noch Raschpicheln bis der Arzt kommt. Siehe oben.
Prost.
14.07.2020 – Das Goldene Zeitalter der Freiheit – Teil 2

Endlich mal ein Info-Bus in der City mit guten Tipps. Wer weiß, was die Zukunft bringt, wir tanzen auf dem Vulkan, wir reiten auf einer Rasierklinge, wir halten den Tiger am Schwanz und haben keine Ahnung, was passiert, wenn wir loslassen. Also sollte man die verbliebene Zeit vom Rest des Zeitalters der Goldenen Freiheit nutzen, insofern finde ich obige Tipps doch zielführend. Chatten ist ja nicht so meins, aber Surfen in den Wellen des Atlantiks ist doch ne coole Sache und der Rest ist eh Bingo.
Ich bin schon länger der Überzeugung, dass der Planet über den Jordan geht, zumindest was sein Krebsgeschwür, genannt Menschheit, angeht. Ob ökologisch oder sozial, dass „wir“ so nicht weiter wirtschaften und interagieren können wie bisher, ist so klar wie die legendäre Kloßbrühe. Und da „wir“ offensichtlich was Ethik und Krisenbewusstsein betrifft immer noch durch die Wirklichkeit stapfen wie weiland die Troglodyten, ist klar, dass von der Realität kollektiver Bedrohungen kein Massenbewusstein besteht. Der gemeine Homo sapiens ist immer noch in einem Instrumentarium verhaftet, das ihn reagieren lässt, mit Flucht oder Aggression, wenn ein Säbelzahntiger angreift oder ihm die Nachbarhorde seine Weiber klauen will, aber mit einem geruchlosen Virus oder dem unsichtbaren CO2 Ausstoß ist er schon völlig überfordert. Die Bilder vom Ballermann neulich oder von feiernden Fußball-Horden zeigen eine intellektuelle und ethische Fallhöhe von Null angesichts von Corona. Und das ist die Mitte der Gesellschaft, wo Wahlen gewonnen werden. Menschen wie Du und Ich. Ich korrigiere: Menschen wie Du.
Und die Tatsache, dass hierzulande immer noch über Tempo 130 kontrovers diskutiert wird, ist nur noch grotesk. Kleine Beispiele, da fallen jeder noch Dutzende andere ein.
Bis vor einiger Zeit dachte ich, was soll’s, soll der Planet mitsamt Insassen zum Teufel gehen, nach mir die Sintflut, ich genieße das Leben, sowohl in vollen Zügen als auch in vollen Fliegern. Ich darf das, ich bin sonst einer von den Guten. Pusteblume resp. Kuchen, siehe Corona, die Rache der Natur am Primaten Nr. 1. Und das ist ja erst der Anfang.
Ab Herbst wird es eventuell (wäre ich gläubig, würde ich drum beten, dass ich unrecht habe) erst richtig lustig. Zweite Welle, zweiter Lockdown … Ob das unser bisheriges Wirtschaften verkraftet, wage ich zu bezweifeln. Der Kapitalismus wird das überleben, aber unter welchen Kosten, für den Mob? Es wird z. B. zur Vermeidung körpernaher Dienstleistungen und Produktion einen extremen Rationalisierungsschub geben. Ich hatte mein diesbzügl. Erweckungserlebnis auf dem Billigflieger-Airport Schönefeld, als ich beim Einchecken an McDoof vorbeikam. Fast komplett digitalisiert, jede konnte sich ihr Menü an einem Terminal zusammenstellen und bezahlen; und der nächste Schub wird das Roboterbraten der Klopse sein, schlimmer können die gar nicht mehr schmecken. Also selbst solche Billiglohnjobs gibt’s dann nicht mehr. Das lässt sich mit ein bisschen Phantasie beliebig ausweiten. Wobei: geflogen wird im zweiten Lockdown sowieso nicht mehr. Schönefeld ade, mit allen dranhängenden Jobs. Schade eigentlich, Reisen bildet ungemein, wie man auch an diesem Beispiel gesehen hat.
Beim allmählichen Tod vom Goldenen Zeitalter der Freiheit wird es drei Generationen geben: Eine, die es komplett erlebt und genossen hat und sich jetzt auf der Zielgeraden ihrer Existenz befindet, eine, die darin groß geworden ist, aber noch die größere Strecke und die größten Erwartungen vor sich hat, und eine, die es nur noch vom Hörensagen kennt (siehe Internet, viele Menschen können sich nicht vorstellen, dass es mal ein Leben ohne gab).
Fazit: Nutze den Tag (Kotzphrase, trifft’s aber). Und wohl dem, der der ersten Generation angehört. Oh, die böse, böse Uhr, ich muss los, das Leben genießen. In leeren Zügen.
Genießen Sie Ihren Tag, liebe Lesende.
11.07.20 – Eigentlich wollte ich eine ganz andere Geschichte erzählen

SCHUPPEN 68 – Performance „Langer Marsch durch Linden“ Anfang der 90er (Danke für die Erinnerung daran an Schorse, den Ersten Vorsitzenden des Bremer Sowjets des SCHUPPEN 68, den 1. Sekretär des ZK der Bremer Sektion des SCHUPPEN 68, den genialen Geist und großartigen Gefolgsmann, den Treuesten unter den Treuen und Liebling der Bremer Massen. Die Lieferung ist unterwegs!), die mit satirischen Mitteln zwei Mythen dekonstruierte: Maos langen Marsch, der die Machtübernahme der KP Chinas ermöglichte, und der Lange Marsch durch die Institutionen der 68er, die damit die Apparate unterwandern und die Macht im Staate übernehmen wollte, eine Art Studienräterepublik. Was daraus wurde, sieht man am Beispiel Joseph Fischer, der für mich nach wie vor, und das ist eine veritable Leistung, im Ranking der Kotzbrocken noch vor Gasgerd Schröder und Siggi Pop Gabriel kommt.
Das Bild macht mich irgendwie ein bisschen stolz, Anführer einer Gang gewesen zu sein, die so schräge Aktionen auf den öffentlichen Markt warf, dass wir sie selbst nicht bis ins Letzte begriffen. Und vor allem, dass wir keinen Begriff hatten von dem Potential, was darin lag. Das war auch besser so, sonst wäre es Arbeit geworden. Und davon hatten alle Beteiligten damals mehr als genug und teils die Schnauze voll.
Die Performance war unfassbar antizyklisch, weil sie Anfang der 90er, also nach der Annexion der Ostzone, beinhart politisch, aber auch avantgardistisch war. Das HB Männchen auf dem fahrbaren Untersatz war das einzige fahrbare Lenindenkmal der Welt, das wir später unter wütendem Protest der Marktbesucherinnen auf dem Lindener Wochenmarkt einweihten, mit elf Fürbitten an Lenin. Es lagen schwere Prügel in der Luft. Lenin war zu der Zeit verhasster als Mussolini, Franco und Pol Pot zusammen, und alles Linke war diskreditiert bis ans Ende aller Tage, also bis heute.
Wir gingen in der kreativen Arbeit kollektiv vor, das heißt, wir diskutierten Nächtelang heiß und führten alles kollektiv durch, was dem damaligen Zeitgeist, auch auf dem Kunstmarkt, des grenzenlosen Individualismus konträr stand. Kollektive wie Rimini Protokoll oder das Zentrum für politische Schönheit gab es erst viele Jahre später. Darüber hinaus waren wir unkommerziell, Null Staatsknete, Null Einnahmen, und dem strikten Prinzip des Eingreifens in die Öffentlichkeit verpflichtet: Die Kunst dem Volke und dem Volk aufs Maul – nicht geschaut, sondern gehauen.
Das Faszinierende an dem Foto ist neben allerlei Gedöns vom Opa, als er noch Flausen im Kopp hatte, das Rauschen der Hintergrund-Erzählung, das sich nun in den Vordergrund spielt: Der damalige Kiosk am rechten Bildrand, im Verein mit einem Pissoir, ist nun ein ambitioniertes Restaurant mit guten regionalen Speisen und dem schlechtesten Service des Universums. Das Brauer Stübchen links hinten ist eine Szene Lokal geworden. Die Straßenkunst ist weg, stattdessen belästigen einen Skate-Rüpel da.

Performance Publikumsreaktionen: Wo ist ihr Wärter?
Kramen Sie, liebe Leserinnen, mal alte Fotos aus dem vorigen Jahrtausend hervor und decken die abgebildeten Personen darauf zu. Daran können Sie am Hintergrund eine Geschichte der Republik ablesen.
Mir bleibt die Frage: Was wäre geworden, wenn …? Leicht zu beantworten: Würde ich mit Kunst heute, in Corona-Zeiten, meinen Lebensunterhalt bestreiten, Gute Nacht Marie und Michel.
Eigentlich wollte ich eine ganz andere Geschichte erzählen, Teil 2 vom Ende des Goldenen Zeitalters. Nächstes Mal. Schönes Wochenende.
05.07.2020 – Das Goldene Zeitalter der Freiheit

Der Sommer nimmt der Seuche ihren Schrecken, und selbst die größte innerstädtische Bauruine der BRD, das hiesige Ihmezentrum, ist von einer lässig-mediterranen Aura umflort. Aber „Mene Mene Tekel Upharsim“! Für mich verheißt die Leuchtschrift an der Wand der Medien wenig Gutes. Da läuft irgendwas asynchron im Moment, einerseits Lockerungen und Aufhebungen viraler Beschränkungen, andererseits immer mehr berechtigte Hinweise, dass wir nicht wissen, wann, wie, wo von wem mit welchen Wirkungen ein Impfstoff auf den Markt kommt, wie das Virus mutiert, welches das nächste Virus ist, welche Wellen im Herbst auf uns zukommen etc. pp.. Oder wie Werner Enke es auf den Punkt brachte im Klassiker „Zur Sache, Schätzchen“: „S‘ wird böse enden.„
Vielleicht werden wir gerade Zeitzeugen vom Ende des Goldenen Zeitalters der Freiheit. Das hier mehrfach erwähnte Goldene Zeitalter des Kapitalismus, um die 70er herum, liegt schon länger zurück, mit dem Ausbau des Sozialstaates, kräftigen Netto-Lohnzuwächsen und Liberalisierung der Gesellschaft, verbunden mit einer Leidenschaft für Utopien und dem Prinzip Hoffnung. Seit den Achtzigern erleben wir den Siegeszug des Neoliberalismus, verbunden mit dystopischen Visionen und dem Prinzip Angst, in den Köpfen der Millionen Verliererinnen. Beide gesellschaftliche Grundierungen wurden begleitet und überlagert von einer wachsenden Freiheit auf gesellschaftlichen Teilgebieten, nicht für alle, aber für viele: Ausbau des Massentourismus, wachsende massenhafte Kulturangebote, Stichwort „Eventisierung“, die Fetischisierung des „Ich, Ego“ als geltende Norm. All das in vorher nie gekannter Form lieferte ein Scheinversprechen von grenzenloser Freiheit; Schein, weil ja letztlich jeder doch auf sich zurückgeworfen wird, und was gibt’s da schon Erfreuliches zu sehen. Nicht umsonst sind Alkoholismus, Psychopharmaka, Therapien treue Begleiter jeder gesellschaftlichen Veränderung.
Auch wenn diese Freiheit also Ideologie ist, hat sie wie jede wirksame Ideologie reale Kerne und Wirkmacht. Sie ist ja real vorhanden, die Reisefreiheit, wohin man will, bei entsprechendem Geldbeutel, und es gibt ja real das xte Open-Air-Konzert mit Phil Collins und anderen Dinosauriern. Ob und in welcher Form das jemals wiederkehrt, ist offen. Das meine ich mit dem Ende des Goldenen Zeitalters der Freiheit und mir graut davor. Nicht wegen mir, ich kann auf Collins verzichten, sondern weil der Mob durch diese Veränderung bestimmt nicht dem Prinzip Vernunft zugeneigt wird. Was soll’s, am Ende deckt uns alle das kühle Grab.

Wenn der allerdings die Leichen so verbuddelt, wie seine Rechtschreibung ist, gucken bei jeder zweiten Beerdigung noch irgendwelche Extremitäten aus der Erde.
01.07.2020 – Wäre ich eine Frau, wäre Drosten mein Sexgott

US-Vasall Gates Teufel. Verschwörungstheoretiker-Demo, neulich bei mir umme Ecke. Wenn ich mir nicht angewöhnt hätte, die Welt gemäß dem Wildeschen Diktum als Bühne zu sehen, das Geschehen in der Realität ergo als Inszenierung und die Agierenden als üble Schmierenkomödiantentruppe, würde ich jeden Tag bei jedem Schritt vor die Tür verrückt. Es ist ja mit diesen Hanswursten auch keinerlei Kommunikation möglich. Wenn ich solcher Aufzüge ansichtig werde, reicht es nur bei mir nur noch zu Anwürfen wie: „Geht lieber arbeiten, Ihr Penner! Ihr werdet doch alle aus Moskau bezahlt!“
Das hielt der gemeine Spießer Post-68 allen linken Demonstrantinnen entgegen, was besonders die Pekingtreuen Maoisten rasend machte. Charmant bin ich nur zu hübschen Demonstrantinnen, die besonders dämliche Plakate hochhalten, von denen (den Plakaten!) ich gerne erkennbare Fotos hätte, die sie mir dann entgegenhalten sollen. Die Damen sind auch meist willig, was ich aber nicht meiner Attraktivität und meinem Charme in Rechnung stelle, sondern dem ungebrochenen Sendungsbewusstsein der Damen.

Wie dämlich kann man sein, Christian Drosten anzumeiern.
Wäre ich eine Frau, wäre Drosten mein Sexgott: Attraktiv, überragender Intellekt, brillanter Vermittler, ruhig, aber selbstbewusst und auch selbstkritisch, ein Schuss Eitelkeit, der auf die eigene Erscheinung achten lässt, erfolgreich und bestimmt (Institutsdirektor an der Charité wird man nicht, wenn man sich nur nach Feierabend in seiner Männerselbsthilfegruppe mit Wattebäuschen bewirft) und dann diese rehartigen Augen. Also der Demonstrantin mit dem Schild oben bescheinige ich hiermit in Ferndiagnose pathologische erotische Wahrnehmung, neben ihrer Verschwörungs-Schwerstmeise. Wer den Augen von Drosten nicht wenigstens für eine Nacht trauen würde, …. aber lassen wir das. Über diesen Blogeintrag muss ich eh später in meiner Männerselbsthilfegruppe offen und angstfrei diskutieren, ich pack mir jetzt schon reichlich Wattebäusche ein.
Ernsthaft aber, und hier wird das vermeintlich Private politisch, sind solche Demos Ausdruck jener Meinungsfreiheit hierzulande, deren Verlust die Bekloppten und Bescheuerten fälschlicherweise immer wieder anklagen. Bei uns darf tatsächlich jede*r auch öffentlich jeden Mist und Unsinn verzapfen, solange er nicht gegen das Strafgesetz verstößt.
Ich bedauere das und würde solche Karnevalsumzüge am liebsten wegkärchern lassen, weil sie aus epidemiologischer Sicht lebensgefährlich sind. Nicht so sehr, weil dort das Corona-Virus verbreitet würde, viele tragen Masken, sondern das Virus der Irrationalität. Immer mehr Menschen lassen sich von der Abwesenheit von Vernunft anstecken, sei es aus Überforderung, Verzweiflung, Verdrängung, und das wird uns nach dem Partygeschehen des Sommers spätestens im Herbst und Winter verheerend auf die Seuchen-Füße fallen.
Oh, Angela, hilf uns in dieser Stunde der Not.
Und ich hoffe wie so oft auch dieses Mal wieder, dass ich mit meiner Dystopie sowas von unrecht habe und im Herbst alles gut ist, ein Impfstoff da ist und ich endlich, endlich mal wieder in den Süden kann, ans Meer, zum Lichte, zur Sonne.
25.06.2020 – Wahrlich, wahrlich ich sage Euch …

dpa Interview, in diversen Medien nachgedruckt. Sehr hilfreich für die Arbeit, nicht nur inhaltlich. Das hiesige Sozialministerium meldete sich, ob ich die dort erwähnten Piktogramme hätte. Es steht zu hoffen, dass diese eigentlich ziemlich selbstverständliche und niedrigschwellige interkulturelle Kommunikationsform bald Einzug hält im Dialog der Akteure. Zur nächsten Krise, 2025? Ich tippe da mal auf eine interdependente Multipel-Krise: Corona ist dann nach wie vor virulent, dazu kommt das 8. aufeinanderfolgende Dürre- und Hitzejahre mit jeweils nk Hitzetoten, ein Ausfall der Energieversorgung nach einer Hackerattacke isländischer Terroristen (nicht immer nur auf den armen Tschetschenen rumhacken) und eine kombinierte Masern- und Diphterie-Epidemie, weil der Impfverweigerungs-Wahnsinn die Durchimpfungsraten gegen diese Krankheiten unter 70 Prozent gesenkt hat.
Gegen die gesellschaftlichen Folgen zukünftiger Krisen und Katastrophen nimmt sich das, was uns jetzt gerade nervt, wie ein laues Lüftchen aus. Ich möchte mir nicht ausmalen, was ich dann für Interviews geben müsste. So harmlos wie hier im Beitrag über die Einschränkung von Grundrechten im Heute Journal vom 23.06 wird es sicher nicht, ab Min. 12.02 . Mich traf Zuhause beim Gucken fast der Schlag, als ich mich in Großaufnahme sah, die heutigen hochauflösenden Kameras sind sowas von erbarmungslos. Und Maske gibt’s in Corona Zeiten nicht mehr.
Vanitas, eine der sieben Todsünden. 2025 würden wir uns andere Gedanken machen …
Es geht um Corona, was sonst: Wenn Sie das Video hier zum Thema klicken, wird Ihnen in dieser Woche etwas ganz Zauberhaftes widerfahren. Sie dürfen erst weiterlesen, wenn Sie geklickt haben.
Apropos widerfahren: Wieder fahren möchte ich gerne gen Süden, ans Meer.
Die Bilder deutscher Nordsee-Urlaubs-Herrlichkeit versetzen mich in tiefe Depressionen, da kann man doch keinen Urlaub machen! Mir scheint das schlimmer als Dantes Inferno: Ostfriesennerze mit Krabbenbrötchen auf der Kurpromenade, wo das Andre-Rieu-Imitat in der Konzertmuschel dem vereinigten gerontologischen Volkskongress ordentlich was vorgeigt und alle schwärmen, dass sie schon seit 400 Jahren immer hierher kommen.
Und wenn man sich aus lauter Verzweiflung im Meer ersäufen möchte, ist das plötzlich weg: Ebbe. Wo gibt’s denn sowas?! Auf Malle jedenfalls nicht.
Aber wahrlich, wahrlich ich sage Euch: Ihr, die Ihr heute jammert und wehklagt ob der großen Seuche, Ihr werdet 2025 in Heulen und Zähneklappern ausbrechen und Euch wünschen, es wäre 2020.
22.06.2020 – Stuttgart und Tönnies

Pop Art, sehr schöne Ausstellung im Berliner Kupferstichkabinett. Sie zeigt neben Druckgrafiken des notorischen Konsum-Hanswurst Andy Warhol und allerlei Kunsthandwerkgedöns auch die kritische Seite der Pop Art mit Arbeiten aus dem „Kapitalistischen Realismus“.
Zum kapitalistischen Realismus heutiger Tage gehören auch die Ausschreitungen des Mobs in Stuttgart. Stuttgart, die verschnarchte Hochburg der sauberen, heilen Welt von Porsche, Mercedes und Kehrwoche, irgendwo hinter den sieben Bergen mit lauter Zwergen wie dem grünen OB Fritz Kuhn und dem ex-Maoisten MP Wilfried Kretschmann? Stuttgart kann überall sein.
Ich will diese Ausschreitungen junger Männer nicht klein reden. Das ist das Potential, aus dem sich früher die SA mobilisierte und das jederzeit wieder abrufbar ist. Wenn es nach mir ginge: Einmal verwarnen und dann Feuer frei. Repression hat auch was Gutes, hängt immer davon ab, gegen wen. Und natürlich ist der Stuttgarter Ober-Polizist ein geschichtsvergessener Dummkopf, wenn er in die Kameras radebrecht, dass das die schlimmsten Gewaltausbrüche seien, die Stuttgart jemals erlebt habe. Ein Blick zurück ins Jahr 1938, in die Reichspogrom-Nacht:
„Mit unvorstellbarem Vandalismus wurden auch in Stuttgart jüdische Geschäfte wie das Kaufhaus Tanne in der Tübinger Straße, das Radiogeschäft Jacobs in der Hauptstätter Straße und das Schuhhaus Speier zerstört und geplündert, Juden nachts aus den Betten geholt, geschlagen, misshandelt und verhaftet, und die Synagogen in Brand gesetzt.“
Das Benzin dazu stellte die Stuttgarter Feuerwehr zur Verfügung.
In der tranigsten Metropole der Republik also Mob und Dummköpfe, alles normal eben.
Der üblere Hooligan allerdings ist in meinen Augen der Schlachter Tönnies, seines Zeichens auch Präsident des Fußballklubs Schalke 05, was ziemlich exakt die ethische Fußball-Fallhöhe beschreibt. Die skandalösen Zustände in den Schlachthöfen der Republik sind bekannt, mit all ihren üblen Konsequenzen wie die Krokodilstränen der jahrelang sich wegduckenden Politiker. Witze über den NRW-Minister-Fleischklops Laumann sind unangemessen, weil sie das Ganze verharmlosen. Wenn sowas Minister werden kann, hab ich das Zeug zum lieben Gott.
Was in den Schlachthöfen durch Kreaturen wie Tönnies exekutiert wird, ist strukturelle Gewalt und schlimmer als individuell sich austobender SA-Mob. Brecht bringt das Prinzip strukturelle Gewalt auf den Punkt, lange bevor dieser Begriff in akademischen und linken Zirkeln der 70er kursierte:
„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“
Diese Definition hat aber einen Rattenschwanz an ethischen Problemen und Fragen, denen wir, liebe Leserinnen, uns in der nächsten Stunde widmen wollen. Bürgerliche Staatsrechtler und Alk-68er wissen schon, wohin jener Hase hoppelt, der gerne mal linke Haken schlägt…
20.06.2020 – Auch ich weine ein paar Tränen.

SCHUPPEN 68 Performance Ostern 1992 – Stadtmagazin Schädelspalter.
Ich bin ein Kind der Generation „Stadtmagazine“. Als sich – gefühlt kurz nach den Iden des vorigen Jahrtausends – Subkultur auch als kommerziell durchsetzungsfähiges Phänomen etablierte mit all ihren Konzerten, Ausstellungen, Performances, Selbsthilfegruppen, politischen Zirkeln, schossen Stadtmagazine aus dem Boden wie Pilze nach dem warmen Regen. Stadtmagazin-Lektüre war Pflichtlektüre Sie führten einem die grellbunte Palette aller Kulturmöglichkeiten jenseits des Mainstreams vor. Es kostete einen Abend, das alles anzukreuzen, was einen anschrie: Komm zu mir! Nimm mich!
Wovon im Zweifel knapp 10 Prozent realisiert wurden. Für mich war es aber auch der einzige Ort, an dem angemessen die durchgeknallten Aktionen des SCHUPPEN 68 regelmäßig veröffentlicht wurden, denn, aufgemerkt, liebe Kinder:
Es gab damals noch kein Internet als Massenkommunikationsmittel!
Luxuriös war man drauf, wenn man seine Veranstaltungshinweise faxen konnte. Sonst per Brief, ich buchstabiere: B-r-i-e-f. Außerdem konnte man bei den diversen Preisausschreiben Karten für Konzerte gewinnen, die man sonst eher nicht aufgesucht hätte, was eindeutig eine Erweiterung des Horizontes bewirkte.
Tempi passati.
Ich weiß nur deshalb, dass es in Hangover noch Stadtmagazine gibt, weil ich vor vielen Jahren ein paar Artikel für eines schrieb und seitdem jeden Monat ein kostenloses (Beleg?)-Exemplar im Briefkasten habe. Wie die so auf ihren Schnitt kommen, ist mir ein Rätsel. Kein Rätsel ist mir dagegen der Tod des links-alternativen Berliner Magazins Zitty, das ich mir in den letzten Jahren regelmäßig gekauft habe, um zu wissen, wie viele Hunderte einmaliger Veranstaltungen ich diesen Monat wieder versäumen würde.
Die Gründe sind offensichtlich: Printmedien auf dem Rückzug, Internet dominiert, nachwachsende Generationen nutzen soziale Medien als Information, Kultur verändert sich, Unterschiede zwischen Subkultur und Mainstream verwischen sich und Corona gibt der Kultur den Rest, samt Stadtmagazinen.
Relikte einer aussterbenden Generation sagen beim Abschied leise Servus.
Schön die teils wehmütigen Leserinnen-Kommentare in dem ausnahmsweise guten Spiegel Artikel oben, und auch präzise wie dieser hier:
„Es ist 1990 ja nicht nur die DDR verschwunden, sondern auch West-Berlin mit seinen Biotopen und Refugien für die schrägsten und eigenwilligsten Pflänzchen. Und Zitty war ein Teil davon. Ich weine dem Magazin ein paar Tränen nach. Es wird mir fehlen.“
In dem hannöverschen Magazin, das ich – siehe oben – regelmäßig im Briefkasten vorfinde, führt der Herausgeber jedes Mal auf der letzten Seite ein Interview mit dem hiesigen MP, Stephan Weil (SPD), einer Leuchte des Frohsinns und radikaler Filosof sondergleichen.
Auch ich weine ein paar Tränen.
Aber nur kurz, s’ist Sommer! Wie reimten wir damals so subkulturell-provokativ:
Der Himmel scheint, die Sonne lacht,
das hat die SED gemacht.
Sonniges Wochenende, liebe Leserinnen!
16.06.2020 – Das Leben ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt.

Mais, Melonen, Johannisbeeren, Malve. Teil des Seuchen-Survival-Bereichs in meinem Garten, weiter sind da noch Tomaten, Paprika, Kohlrabi, Chili, Salate, Himbeeren, Wein sowieso etc. pp. Natürlich betreibe ich das nicht ernsthaft, wie ich überhaupt wenig bis Nichts im Leben ernsthaft betreibe, das Leben selbst eher als unernste Angelegenheit betrachte. Sieht man von der eigenen Geburt mal ab, für die man Nichts kann. Aber ab da unterliegt es zu gewissen Teilen der eigenen Verantwortung, ob man eine bürgerliche Tragödie oder eine gelungene Sitcom draus macht.
O.k., im Sudan, Syrien und Jemen sind die Voraussetzungen dafür eher schlecht, in sozialen Brennpunkten hierzulande auch und wenn man bekloppte Eltern hat …Also die Auswahl zum Start in das Rennen um die beste Lebensaufführung ist zugegeben begrenzt, aber grundsätzlich hat der unvergleichliche Oscar Wilde recht, wenn er sagt: Das Leben ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt.
Das Leben ist also eine Inszenierung, zumindest in Dandy-Kreisen, und demzufolge ist selbst eine Seuche wie Corona auch unter dem Gesichtspunkt der bestmöglichen Inszenierung zu sehen, um Oscar zu falsifizieren. Daher galoppierte irgendwann in der Aufzucht- und Vegetationsphase meine coronöse Phantasie mit mir durch, ich stellte mir eine postapokalyptische Welt vor, in der staatliche Ordnung zusammengebrochen war, marodierender Mob durch die Straßen zog und selbst Aldi zu hatte.
Um den Genossen Lenin zu zitieren: Was tun?
Wie als Selbstversorger überleben in finstren Zeiten? Mich wappnend gegen eine See von Plagen, sattelte ich meinen Mustang, ritt zum nächsten Markt und versorgte mich mit Setzlingen sonder Zahl und aller Art.
Und siehe, es ward wohlgeraten. Das Erntedankfest wird ein Festschmaus mit erlesensten Getränken. Natürlich Nichts aus meinem Garten. Bei den Schadstoffen, die hier an der dreckigsten Straße des Universums rumfliegen, setze ich das Zeug höchstens Gästen vor.
Ich betreibe diesen Anbau natürlich nicht ansatzweise ernsthaft, siehe oben. Ich bin ja kein Prepper oder Seuchenparanoid. Macht einfach Spaß, dem Zeug beim Wachsen zuzusehen und man kann gut damit rumprahlen: „Also ich bau nur noch selber an, da weiß man, was man hat.“
Öko-Geschwafel halt, was aber in heutigen Zeiten des allgemeinen Sittenverfalls höchsten Distinktionswert hat. Erzählen Sie mal in froher Runde, Sie hätten sich einen 400 PS Camaro gekauft, da werden Sie aber schnell erleben, wie sehr der Distinktionswert von PS zusehends gegen Null strebt. Außerdem fallen bei Eigenanbau immer gute Geschichten, das Salz in der Suppe des Lebens, an.
Ich erzählte davon unlängst in einem Berliner Biergarten und räsonierte darüber, dass der Anbau von Marihuana betriebswirtschaftlich wesentlich sinnvoller sei, da man mit dem Ertrag einer einzigen Pflanze im Tauschverfahren in postapokalyptischen Zeiten ein zigfaches des Gemüse-Ertrages auf ähnlicher Fläche erzielen könne. Der an unserem Corona-Abstands-Tisch herumwieselnde flinke und helle Kellner intervenierte sofort:
“Bring det Zeug vorbei, wa, und ick vakoof det hier portionsweise, is ne jute Jejend dafür.“
Berliner Kellner haben offensichtlich einen gewissen Härte-Grad, der durch Corona durchaus gestählt wird.
Mein Trinkgeld fiel generös aus. Wir schieden als Kumpels und ich sitze jetzt hier und bin am kalkulieren …. Ich halte Sie auf dem Laufenden, liebe Leserinnen.
Corona Zeiten ….